Alles im Plan

Eschborner Großprojekte nehmen weiter Gestalt an

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Das Notfallzentrum, das auf einem über 16.000 Quadratmeter großen Grundstück oberhalb des Eschborner Friedhofes steht, soll Anfang 2020 fertiggestellt sein.

Eschborn (umb) – Großprojekte erinnern leider allzu oft an den Berliner Flughafen. Nicht so in Eschborn.

Die Bauarbeiten an Jugendhaus und Zweifeld-Halle auf dem Gelände der Heinrich-von-Kleist-Schule liegen gut im Zeitplan.

Dort sind die Arbeiten an beiden Baustellen voll im Plan: Für die Zweifeld-Halle und das Jugendhaus wurde das Richtfest jüngst gefeiert, beim Notfallzentrum steht es bereits am Donnerstag, 6. Juni, an. Und so soll es auch weitergehen. „Deshalb wurden jetzt weitere Gewerke beauftragt“, so der Eschborner Bürgermeister Mathias Geiger. Für das Notfallzentrum wurden Aufträge im Wert von über 500.000 Euro vergeben: Die Malerarbeiten erledigt für 227.813 Euro (brutto) die Firma Kraft aus Neu-Isenburg. Die Bodenbeläge werden für 183.847 Euro (brutto) von der Firma Bode Böden aus Freiberg verlegt. Und schließlich kümmert sich die Firma Mibradoor aus Katlenburg-Lindau um die Schreinerarbeiten für 115.170 Euro (brutto). Das Notfallzentrum für Feuerwehr und ASB schlägt insgesamt mit Kosten von 25,5 Millionen Euro zu Buche. Die Inbetriebnahme soll im 2. Quartal 2020 erfolgen.

Hauptnutzer des Notfallzentrums in der Oberurseler Straße, das aus drei Teilen besteht, ist die Eschborner Feuerwehr, die mit 6.650 Quadratmetern das größte Gebäude erhält. Der Arbeiter Samariter Bund (ASB) mietet für sein Dienstleistungsangebot eine Fläche von 2.350 Quadratmetern an. Der Bereich für die Rettungswache hat eine Größe von rund 400 Quadratmeter und wurde in enger Abstimmung mit dem neuen Mieter, dem Main-Taunus-Kreis, geplant. Hier ist ein langfristiger Mietvertrag angedacht.

Beim Großprojekt Zweifeld-Halle und Jugendhaus sind die Handwerker nach dem Richtfest ebenfalls weiter fleißig: Für 149.438 Euro (brutto) hat der Magistrat die Vergabe der Wärmdämmearbeiten an die Firma Malertec in Gründau vergeben. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 7,4 Millionen Euro, die Inbetriebnahme ist ebenfalls im nächsten Jahr geplant. Heißt:

Die Schüler der Kleist-Schule dürfen sich dann auf eine zusätzliche Turnhalle freuen. Darüber hinaus gewinnt die Stadt in den Abendstunden und am Wochenende weitere Kapazitäten für die örtlichen Vereine und den Sport.

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