Urlaub zu Hause mit dem Naturpark – Faszination Natur in den Sommerferien erleben

Sieben Tage, sieben Touren

Landrat Ulrich Krebs, Susanne Weidert-Horn (Projektleiterin), Nadine Schnitzer (Taunus-Touristik e.V.) und Uwe Hartmann (Geschäftsstellenleiter Naturpark, v.l.), werben gemeinsam für das Sommerferienprogramm des Naturparks. Foto: Naturpark

Taunus(red) – Der Naturpark Taunus hat sich für die hessischen Sommerferien etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto „Sieben Tage, sieben Touren“ bietet das Naturparkteam an jedem Tag der hessischen Sommerferien mindestens eine geführte Tour an.

„Wir wollen damit die Menschen in unserer Region während dieser besonderen Coronazeit zum Urlaub im Taunus einladen“, sagte der für Tourismus zuständige Dezernent, Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr.

Sommerwanderungen

Den Auftakt bilden drei Sonntagswanderungen vom Taunus-Informationszentrum (TIZ) in Oberursel am 5. Juli. Eine von ihnen wird von Landrat Ulrich Krebs begleitet, der auch Vorsitzender des Naturpark Taunus ist. Er wird bei der Tour die neuesten archäologischen Funde an der Kronberger Antonius-Kapelle vorstellen. Aber auch sonst kann man den Taunus bei einem abwechslungsreichen Programm neu kennenlernen.

Taschenlampentour

Eine besondere Wanderung ist zum Beispiel die Taschenlampentour. Der Tag neigt sich dem Ende zu und das herrliche Abendrot kündigt die Nacht an. Im Licht der Dämmerung entsteht dadurch im Wald eine ganz eigene Stimmung, die gerade für Kinder ein besonderes Walderlebnis verspricht.

Wenn man die Zivilisation mal hinter sich lassen und ein „Survival-Gefühl“ bekommen möchte, bietet sich die Outdoorküche für Familien an. Hier erfährt man, wie man ohne Trekkingnahrung im Wald zurechtkommt. Es gibt nichts Ungewöhnliches zum Frühstück, aber selbst auf den im Outdoor-Bereich gewohnten Komfort müssen die Teilnehmer in der Regel verzichten.

Wer kennt schon die Hessische Bergwacht, die sich immer dann einbringt, wenn es Einsätze im unwegsamen Gelände gibt? Diese Tour führt zum Gipfel des 880 Meter hohen Großen Feldbergs, wo die Bergwacht einen eigenen Stützpunkt hat.

Einen kleinen Fluss von der Quelle bis zur Mündung erwandern bietet die „Erlenbach Trilogie“ an drei Wochentagen. Viele Mythen ranken sich um die berühmten Druiden der Kelten oder auch um die Römer, was wirklich dran ist, kann man auf den Wanderungen erfahren. Auch der kleine Urselbach ist voller Leben und freut sich, erkundet zu werden.

Unterwegs mit Förstern können die Teilnehmer dem Reichtum und der Vielfalt der heimischen Wälder auf die Spur kommen. Sie bieten interessante Einblicke in die Pflanzenwelt und spannende Möglichkeiten, die Veränderungen der Flora in der letzten Zeit zu beobachten.

Kräuterwanderungen

Die Themen, die auf Kräuterwanderungen angesprochen werden, sind vielfältig: So werden zum Beispiel Heilpflanzen vorgestellt, in ihrer Wirkung und ihrer Geschichte sowie ihrer Verbindung mit dem Menschen.

Kirchenwandertag

Das Programm geht am 23. August mit dem gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Bad Homburg/Friedrichsdorf veranstalteten Kirchenwandertag zu Ende.

Die Tour startet um 11 Uhr am Taunus-Bahnhof Wilhelmsdorf in Usingen. Um 14 Uhr wird Pfarrer Werner Meuer von der Pfarrkirche St. Marien Bad Homburg an der Kirchenruine Landstein im Weiltal den Wandergottesdienst leiten.

Diese und weitere Wanderungen mit Informationen sind auf der Homepage des Naturparks Taunus www.naturpark-taunus.de zu finden. Auskünfte erteilt der Naturpark gerne unter Z 06171 979070.

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