530 Eschborner genossen Tour

Senioren auf großer Fahrt nach Mainz

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Die Eschborner genossen den Seniorenausflug mit dem Schiff wegen der großen Hitze lieber unter Deck.

Eschborn (red) – Das Wetter spielte ein bisschen zu gut mit, denn die Hitze machte den Senioren zu schaffen. Aber es waren rund 530 Eschborner, die sich die diesjährige Seniorenfahrt der Stadt aufgeteilt auf zwei Tage mit identischem Programm nicht entgehen lassen wollten.

Neben der für die Seniorenarbeit in Eschborn zuständigen Susanne Däbritz waren auch der Dezernent für Seniorenarbeit, Helmut Bauch, sowie Erster Stadtrat Thomas Ebert dabei. Bürgermeister Mathias Geiger ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer am Anlegesteg der Primus-Linie am Frankfurter Mainufer mit Handschlag zu begrüßen. Schnell waren die Tische auf den beiden gut klimatisierten Innendecks besetzt, und nicht zuletzt dank der musikalischen Leckerbissen von Jürgen Lugert am Akkordeon und Pitter Bender an der Trompete stieg die Stimmung. Ein persönliches Ständchen gab es für Karl Baierschmitt, der seinen 91. Geburtstag feierte und laut eigener Aussage durch das Hobby Tanzen so fit geblieben ist.

Doch war er längst nicht der Älteste, denn Anneliese Kult, die mit ihrem Sohn Reinhard an der Fahrt teilnahm, kann sogar auf stolze 97 Jahre zurückblicken.

Hungrig musste natürlich auch niemand bleiben: Neben einem kleinen Salat gab es Putengeschnetzeltes mit Kartoffelpüree und Erbsen-Möhren-Gemüse. Das Oberdeck bot zwar nur wenig Schutz vor der Sonne, aber das Spektakel, gleich drei Schleusen (Griesheim, Eddersheim, Kostheim) zu durchqueren, wollten sich die meisten trotzdem nicht entgehen lassen. Der fast 80-jährige Bernd Lichterbeck war jedenfalls hellauf begeistert: „Ich bin sehr froh, diese Reise heute mitgemacht zu haben, denn die Stimmung ist sehr gut und man erlebt und sieht so viel ringsum, dass ich die Leute bedauere, die nicht mitfahren konnten.“ Auch Helmut Bauch zog ein überaus zufriedenes Fazit: „Die Senioren haben sich alle sehr gut auf das heiße Wetter eingestellt. In Mainz kehrten dann viele in Eiscafés ein oder gingen in den kühlen Dom, daher hat das prima geklappt.“

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