Hochkarätige Schülerarbeiten

Zwölf Preisträger bei Toleranzwettbewerb

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Direktor Adnan Shaikh, Lehrer Abdelaziz El Mallouki, Erster Stadtrat a. D. Helmut Gärtner, Studienrat Rudolf Mandler, Gemeindevertreterin Christa Rochelle und die Teilnehmer des Toleranzwettbewerbes

Eschborn (red) – In der Heinrich-von-Kleist-Schule wurden jetzt die insgesamt zwölf Preisträger gekürt, die sich im diesjährigen Toleranzwettbewerb mit dem Thema literarisch, filmisch und musikalisch auseinandergesetzt haben.

Dieser Wettbewerb wurde im Jahre 2007 vom ehemaligen Ersten Stadtrat, Helmut Gärtner, in Kooperation mit der Schule ins Leben gerufen. Seit zwölf Jahren werden jährlich Schüler der Klassenstufen 9 bis 12 aufgerufen, auf freiwilliger Basis am Toleranzwettbewerb teilzunehmen. Seit zwei Jahren wird der Wettbewerb von Studienrätin Stefanie Reckling und Studienrat Rudolf Mandler organisiert, betreut und begleitet. In diesem Jahr entstanden acht hochkarätige Schülerarbeiten. Die dreiköpfige Jury hatte ihre liebe Mühe, die außergewöhnlichen Beiträge in eine Rangfolge zu bringen. Oberstudienrätin a. D. Regine Schütz, Christa Rochelle von der katholischen Gemeinde Niederhöchstadt sowie Lehrer Abdelaziz El Mallouki trafen allerdings eine sehr gute und salomonische Entscheidung.

Nora Bender, Melissa Farke und Cornelia Loy aus dem Abiturjahrgang 2019 erstellten einen Film mit einem englischen Begleittext über ein Mädchen, das sich im falschen Körper fühlt. Mehmet Daghan aus der Einführungsphase schrieb ein Gedicht über Liebe und Sehnsucht. Emily Bothe, Hilal Caliskan und Isabella Cordella aus der Jahrgangsstufe 9 verfassten Überlegungen zu einem sozialen Experiment und führten es selbst in Eschborn durch.

Moritz Fahrig, Schulsprecher aus dem Abiturjahrgang 2019, schrieb eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Der Käfig des Lebens“, während Elizabet Hristova aus dem Abiturjahrgang 2020 ihre Kurzgeschichte „Luftballon“ nannte. Vicky Pohlan aus der G 10a reflektierte in ihrem Essay die Schöpfungsgeschichte. Aldin Purisic aus dem Abiturjahrgang 2019 thematisierte in seinem Gedicht „Ein Paradies als Schein“ den Spalt, den er in unserer Gesellschaft sieht. Sandra Weber aus der Qualifikationsphase 2 stellte in ihrem Erfahrungsbericht ihre eigene Zeit in Australien vor, die sie „Abenteuer in einer (in)toleranten Gesellschaft“ taufte. Die spannende Frage des „Rankings“ wurde dann von der Jury wie folgt beantwortet: Den dritten Platz belegte Aldin Purisic mit seinem Gedicht, der zweite Platz ging an Nora Bender, Melissa Farke und Cornelia Loy für ihr Gesamtwerk und als Sieger wurden Emily Bothe, Hilal Caliskan und Isabella Cordella als jüngste Teilnehmerinnen mit ihrem Experiment gekürt. Die übrigen Teilnehmer wurden je mit einem Sonderpreis belohnt.

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