Schülerreise nach New Mexico/USA: Noch zwei Plätze frei

Herzliche Gastfamilien und Pueblo Indianer hautnah

21 Teilnehmer im Alter von 13 bis 17 Jahren verbrachten 2018 fast einen Monat in Albuquerque. Foto: privat

Kriftel/ Main-Taunus-Kreis (umb) – Im Sommer 2018 traten zuletzt Schüler aus dem Main-Taunus-Kreis zusammen mit Organisatorin Eleonore Kluge eine weite Reise in den US-Staat New Mexico an.

21 Teilnehmer im Alter von 13 bis 17 Jahren verbrachten fast einen Monat in ausgewählten Gastfamilien in und um Albuquerque und lernten die US-amerikanische Kultur und Sprache kennen. „Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass sich sowohl die Lernmotivation als auch die Sprachfähigkeit der Jugendlichen während der vier Wochen deutlich verbessert haben“, weiß die Lehrerin.

Auch in diesem Sommer macht sich eine Gruppe von Schülern mit Eleonore Kluge auf die spannende Reise in eine beeindruckende Landschaft und Kultur. Und jetzt aufgepasst: Für die Fahrt vom 25. Juni bis zum 19. Juli sind noch zwei Plätze frei. Wer Interesse hat, kann sich bei der Organisatorin möglichst schnell unter

eleonorekluge@gmail.com

melden.

Sprachaufenthalt

Bereits seit 1997 organisiert und betreut Eleonore Kluge den jährlich stattfindenden Sprachaufenthalt in den USA. In diesem Jahr wird sie von einer Kollegin der Weingartenschule in Kriftel nach New Mexico begleitet. Eleonore Kluge: „Die Jugendlichen werden ihren Hobbys und Neigungen entsprechend in Gastfamilien mit gleichaltrigen Kindern untergebracht. So lernen sie spielerisch, die anfängliche Sprachbarriere zu überwinden. Ziel ist es, anders als im klassischen Schulunterricht, die englische Sprache aktiv im Alltag einzusetzen. Hierbei werden sie auch von amerikanischen Lehrern unterstützt.“

Alle Aktivitäten werden mit den amerikanischen Hostpartnern durchgeführt. Neben intensiven „English Workshops“ mit Native Speakern stehen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm wie der Besuch von Santa Fe, den weißen Kalkdünen von White Sands sowie Kayaking, Paddling und Biking entlang des Rio Grande. „Zum Abschluss erleben die Jugendlichen bei einem zweitägigen Aufenthalt in Chicago eine typische amerikanische Mega-city“, kündigt Eleonore Kluge an. Ein besonderes Highlight wird zudem der Besuch des Indianerdorfes Zia Pueblo. „Unsere Gruppe ist jedes Jahr zum großen Festessen dort eingeladen. Es hat sich mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt“, so Kluge. „Auch dieses Jahr werden wir einen Tag dort verbringen. Nach dem Lunch tanzen sie speziell für uns den traditionellen Butterfly Dance.“

900 Einwohner

Es gibt 19 Pueblos in New Mexico. „Man muss wissen, dass die Sprache der Ureinwohner nur mündlich existiert. Die ältere Generation beherrscht sie noch flüssig. Angelo, mein Gastbruder, versteht sie noch, konnte sie aber nicht mehr aktiv sprechen“, schreibt Schüler Martin in seinem Bericht über die Reise. „Zia hat etwa 900 Einwohner und hat eine Fläche von elf Hektar. Die Ureinwohner betreiben immer sonntags einen kleinen Markt, auf dem Schmuck, Pfeil und Bogen, traditionelle Gewänder und Essen verkauft werden.“ Alte religiöse Riten spielen bei den Ureinwohnern noch eine sehr große Rolle, hat er festgestellt, aber auch die Hinwendung zum Christentum: „Sie glauben immer noch an Geister und die Wiedergeburt nach dem Tod, aber gehen sonntags in die Kirche und praktizieren alte christliche Bräuche“, so der Schüler, der sich auch gut an das Essen – Maisbrot und feurigscharfe Chilis – und die beeindruckenden traditionellen Tänze erinnert, die bei Festen aufgeführt werden. Wenn er nicht gemeinsam mit der Gruppe und ihren „Gastgeschwistern“ unterwegs war, ist Martin zum Beispiel im nahe gelegenen Rio Grande baden gegangen, hat mit den jungen Pueblo Indians Basketball gespielt oder war mit den Erwachsenen auf der Jagd.

Weitere Infos über den Austausch auf www.e-flac.com.

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