Abijahrgang der Kleist-Schule spielt „Corpus Delicti“

Großes Theater auf die Bühne gezaubert

Der aktuelle Abiturjahrgang der Kleist-Schule erntete viel Lob für das Theaterstück „Corpus Delicti“. Foto: privat

Eschborn (red) – Der lang anhaltende Applaus am Ende der Premiere am Montag vor einer Woche war der verdiente Lohn für die zeit- und arbeitsintensive Probenphase, die die beiden Grundkurse des Faches Darstellendes Spiel des Abiturjahrgangs 2020 mit ihren Spielleiterinnen, Studiendirektorin Antonia Nickel und Oberstudienrätin Christiane Firsching, zur Vorbereitung investiert hatten.

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Kurz zuvor hatten sie gemeinsam mit den drei Technikern aus der Klasse G 10b eine grandiose Vorstellung abgeliefert.

Seit Dezember des letzten Jahres hatten sich die jungen Erwachsenen mit dem Theaterstück „Corpus Delicti“ auseinandergesetzt. Das Werk von Juli Zeh, das erst im September 2007 in Essen uraufgeführt wurde, thematisiert die Problematik einer Gesundheitsdiktatur, die einen Unfehlbarkeitsanspruch erhebt. Die Dystopie der Autorin ist ein Appell an Mündigkeit und Eigenverantwortung. Die Rechte an der Bühnenfassung wurden extra für diese Produktion in der weiterführenden Schule in Eschborn erworben und die Schüler haben sehr engagiert gearbeitet, um dieses Stück in eine spielfähige Fassung von 70 Minuten umzuschreiben. Allein am vergangenen Wochenende wurden mehr als 20 Stunden in der Schule geprobt, damit die insgesamt drei Aufführungen das Niveau erreichen konnten, das die Jungschauspieler letztlich auf die Bühne zaubern konnten.

„Es ist wirklich beeindruckend, welche Kraft und Intensität in der Produktion liegen und mit welcher Hingabe die Abiturientinnen und Abiturienten gespielt haben. Unser Dank gilt dem gesamten Schauspiel- und Technikteam für die grandiose Leistung. Ebenso danken wir ganz herzlich Studiendirektorin Antonia Nickel und Oberstudienrätin Christiane Firsching für das großartige Theatererlebnis auf unserer kleinen Bühne“, so Direktor Adnan Shaikh.

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