MTK-Einsatzkräfte probten Vorgehen bei simuliertem Busunfall

Gemeinsam angepackt

160 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis beteiligten sich an der Übung in Bad Soden. Foto: Main-Taunus-Kreis

Main-Taunus-Kreis (umb) – Eigentlich mag sich niemand das Szenario vorstellen. Und doch muss auch der Unfall eines Busses von den Einsatzkräften geübt werden. So geschehen am vergangenen Samstag in Bad Soden.

160 Kräfte aus verschiedenen Kommunen waren an der kreisweiten Übung beteiligt. Das Szenario sah einen Unfall mit 25 Verletzten vor, geübt wurde nicht nur deren Rettung, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Einheiten und den Kliniken. „Sie alle packten gemeinsam an für die Sicherheit im Main-Taunus-Kreis“, zeigte sich Landrat Michael Cyriax als Beobachter beeindruckt.

Dem Drehbuch zufolge hatte ein Fahrer der Linie 803 einen Herzinfarkt und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug auf der Kronberger Straße vor den Kliniken. Der Bus krachte ungebremst gegen eine Laterne. Die Unfallopfer wurden von geschminkten Verletztendarstellern simuliert, die ihr Handwerk verstehen. Hilfeschreie, Wimmern und Kunstblut sorgten für höchste Anspannung. Über die Zentrale Leitstelle des Main-Taunus-Kreises wurden Einheiten in verschiedenen Kommunen alarmiert, teilweise auch über die Kreisgrenzen hinaus, und nach Bad Soden gerufen. Fortsetzung Seite 3

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