Erfahrungen gesammelt

„Berufe-Parcours“ im Jugendzentrum

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Die 13-jährige Dilara serviert Bürgermeister Adnan Shaikh, Alexandra Ibenthal, Bernd Malchow und Angelika Ries Gemüsesticks.

Über drei Vormittage hinweg hatten rund 60 Schüler der siebten Haupt- und Realschulklassen der Heinrich-von-Kleist-Schule die Gelegenheit, in vier Berufszweige reinzuschnuppern.

Eschborn – Jeweils eine Stunde lang durften sich die Jugendlichen an bestimmten Aufgabestellungen in den verschiedenen Bereichen ausprobieren. Bereits zum elften Mal veranstaltete die städtische Jugendarbeit diesen „Berufe-Parcours“ im Jugendzentrum in der Jahnstraße. „Die Kids finden das total klasse, weil sie hier praktische Erfahrungen sammeln können“, erzählt Angelika Ries. „Wir geben ihnen allerdings keine konkreten Anweisungen, sondern nur ein wenig Hilfestellung, auch durch aktuelle Auszubildende. Letztlich sollen sie ja auch rauskriegen, ob die jeweilige Branche etwas für sie wäre oder ihnen gar nicht liegt. “ Ganz bewusst würden daher auch keine bestimmten Ausbildungsberufe, sondern nur Tätigkeitsbereiche abgebildet werden. So konnten die Schüler in der Werkstatt ein eigenes Verlängerungskabel bauen, das sie dann auch mit nach Hause nehmen durften.

Frankfurt Eschborn "Berufe-Parcours": Eine Stunde für einen Bereich

Für das Flicken eines Fahrradreifens und das Ausmessen einer zu tapezierenden Wand reichte allerdings meistens die Zeit nicht mehr. Im Pflegebereich galt es, eine Babypuppe zu wickeln, Medikamente – in diesem Fall bunte Smarties – nach Einnahmezeiten vorzusortieren sowie eine kranke Person im Bett richtig zu lagern. In der Verwaltung/Verkauf sollten die Jugendlichen etwa einen Text für einen Anrufbeantworter entwerfen und aufsprechen. Um eine Mini-Inventur mit Nachbestellung fürs Getränkelager ging es im Gastronomiebereich; außerdem wurde – aus fair gehandelten, regionalen Lebensmitteln – ein Gemüseteller geschnibbelt und angerichtet sowie ein Tisch fürs Zwei-Gänge-Menü eingedeckt. In den abschließenden Reflexionsrunden konnten die Schüler schließlich auch noch ihrer konkreten Fragen zur Ausbildung loswerden.

(red)

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