Multivisionsshow Cycling Eurasia – Tour durch Europa und Asien

Mit dem Fahrrad durch 22 Länder

Stefan Schreckenbach brachte beeindruckende Bilder von seiner Reise mit. Foto: Schreckenbach

HOFHEIM (red) – „Cycling Eurasia – mit dem Fahrrad quer durch Europa und Asien“ ist die Multivisionsshow benannt, die Stephan Schreckenbach am Freitag, 11. November, 20 Uhr in der Stadthalle Hofheim, Chinonplatz 4, präsentiert.

Sie erzählt von einer Reise durch 22 Länder, 27.000 Kilometern auf dem Fahrrad und unzähligen Begegnungen mit Menschen und fantastischen Landschaften.

Karten sind zum Preis von 14,40 Euro im Bürgerbüro sowie in allen Vorverkaufsstellen von adticket / reservix erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 16 Euro.

Einfach aufs Fahrrad steigen und gen Osten fahren, quer durch Europa und Asien und mindestens bis Bangkok – das war der Traum von Stephan Schreckenbach. 2012 hat er ihn wahr gemacht. Er bereiste in anderthalb Jahren 22 Länder und ist am Ende der Reise nach 27.000 Kilometern weit über Bangkok hinaus bis auf die indonesische Insel Bali gekommen. Auf seiner Reise durchquerte er Gebirge, Wüsten, Dschungel und Millionenstädte und erlebte Momente höchsten Radlerglücks, aber auch Momente der Verzweiflung. Wie im Nordosten Irans, als er von einem Auto angefahren wurde und monatelang nicht wusste, wann und wie er weiterfahren konnte. Schließlich setzte er seine Reise fort – und erfuhr bewegende Gastfreundschaft, intime kulturelle Einblicke und entdeckte atemberaubende Landschaften. Stephan Schreckenbach: „Was ursprünglich nur als eine Reise gedacht war, entwickelte mit der Zeit eine recht starke Eigendynamik. Ich hörte auf, in räumlichen Orts- und Zielkategorien zu denken, und fühlte, dass ich lebe, solange ich mich vorwärts bewege. Ich hatte überall sehr viele Begegnungen mit Einheimischen, die sich mir, wenn es sprachlich möglich war, manchmal in einer Weise öffneten, wie ich das vorher nicht für möglich gehalten hatte. Ich sah auch, wie stark sich unsere westliche Lebensweise von der in vielen Teilen der Welt unterscheidet, und fing allmählich an, mich selber zu verändern. Die unfassbar hohe Erlebnisdichte, teilweise garniert mit Strapazen an der Grenze des Machbaren, und eine Vielzahl an skurrilen Episoden, die mir heute noch die Lachtränen in die Augen treiben, haben diese Reise für mich zu etwas Einzigartigem, ja Unvergesslichem gemacht!“

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