50 Prozent Hürde nicht genommen

Bürgermeisterwahl in Schwalbach: Immisch und Seeger in der Stichwahl

Wie es die meisten politischen Beobachter vor der Wahl prognostiziert haben, konnte keiner der vier Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl die 50-Prozent-Hürde auf Anhieb nehmen.

Schwalbach–  Und auch, dass Sozialdemokrat Alexander Immisch beste Chancen für die Nachfolge der aktuellen Rathauschefin Christiane Augsburger (SPD) ausgerechnet worden waren, hat sich bestätigt: Mit 36,98 Prozent vereinte der Sozialdemokrat Immisch die meisten Stimmen auf sich.

Allerdings präsentierte sich auch der bis zu seiner Nominierung im Mai des vergangenen Jahres fast namenlose Christdemokrat Dennis Seeger als starker Gegenpart. Er ergatterte immerhin 27,77 Prozent der Stimmen. Unter diesen beiden Kandidaten aus Schwalbach wird es bei der Stichwahl am Sonntag, 15. März, zum großen Finale kommen. Die Grüne Katja Lindenau mit 14,20 Prozent der Stimmen und der parteilose Marcus Gipp mit 21,04 Prozent sind aus dem Rennen um die Rathausspitze ausgeschieden. „In den nächsten zwei Wochen wird es nun darum gehen, die Wähler, die Katja Lindenau oder Marcus Gipp bevorzugt hätten, noch für mich zu gewinnen“, sagte Alexander Immisch. Auch Dennis Seegers rechnet sich dabei Chancen aus: „Bei mir und Marcus Gipp gab es Überschneidungen, weil wir die öffentliche Verwaltung kennen, und in Schwalbach stehen sich die CDU und die Grünen nahe. Das will ich diesen Wählern nun vermitteln.“

Die Wahlbeteiligung lag bei 54,4 Prozent.

(umb)

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