„Autsch!“, „Schnief!“ und „Keuch!“

Bei Anruf Arzt. Rund um die Uhr.

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Vielen Hessen ist die Nummer 116117 noch immer unbekannt.

Main-Taunus-Kreis (red) – Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) und der Main-Taunus-Kreis werben im Rahmen einer Kampagnenkooperation gemeinsam für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst Hessen (ÄBD) und dessen Rufnummer 116117 (gesprochen elf sechs elf sieben).

Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, übernimmt der Main-Taunus-Kreis dabei die hessenweite Kampagne „Bei Anruf Arzt. Rund um die Uhr. “ der KVH. Die auffälligen Motive wie „Autsch“, „Schnief“ oder „Keuch“ sorgten bisher insbesondere in großen hessischen Städten sowie im Internet für Aufmerksamkeit. Patienten mit leichten Erkrankungen wie Husten, Schnupfen, Übelkeit oder Kopfschmerzen gehören in den Ärztlichen Bereitschaftsdienst und nicht in die ohnehin überfüllten Notaufnahmen der Krankenhäuser. Vielen Hessen ist die 116117 jedoch unbekannt. Das ergab eine beim Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage unter mehr als 2.000 Hessen.

Die KVH startete daher Ende April ihre Kampagne zur Bekanntmachung des ÄBD und der 116117. Darüber hinaus machte sie allen hessischen Landkreisen den Vorschlag, die Kampagne zu unterstützen.

Diesem Angebot folgt nun der Main-Taunus-Kreis. Im gesamten Kreis werden rund 20.000 Postkarten mit den Kampagnenmotiven, sogenannte Edgar Freecards, an die Bürgerinnen und Bürger verteilt. Zu finden sind die Karten zum Mitnehmen insbesondere in der Gastronomie. „Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen im Main-Taunus-Kreis schnell diejenige Hilfe bekommen, die sie bei gesundheitlichen Problemen brauchen“, erläutert Landrat Michael Cyriax. Für schwere und dringende medizinische Notfälle seien aber weiterhin die Notrufnummer 112 und die Notfallambulanz der Main-Taunus-Kliniken die richtige Adresse.

Das Engagement des Main-Taunus-Kreises kommt bei der KVH gut an. Dazu Armin Beck, stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung der KVH: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Main-Taunus-Kreis einen weiteren Landkreis mit an Bord haben. Durch die Kooperation erhält unsere Kampagne zusätzliche Reichweite, so dass wir unserem Ziel, den ÄBD und die 116117 in Hessen möglichst flächendeckend bekannt zu machen, wieder ein Stück näher kommen.“

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