Kliniken Frankfurt-Main-Taunus wollen Ausbildungsangebot erweitern

Aktiv gegen den Pflegekräftemangel

Künftig soll die Zahl der Ausbildungsplätze in der Pflege in den Kliniken Frankfurt-Main-Taunus auf insgesamt 800 wachsen. Foto: Darko Stojanovic

Main-Taunus-Kreis/Frankfurt (red) – Die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus in Hofheim, Bad Soden und Höchst starten mit einer Pflege-Ausbildungsoffensive in das neue Jahr.

Der Gesundheits-Verbund will in den kommenden Jahren die Schülerzahl seiner beiden Pflegeschulen nahezu verdreifachen. Dadurch wollen die Verantwortlichen dem Pflegekräftemangel sowohl in Krankenhäusern als auch Altenheimen und ambulanten Pflegediensten der Region entgegenwirken. Erste Kooperationspartner konnten gewonnen werden. In der Politik stößt das Vorhaben ebenfalls auf positive Resonanz.

An den Schulen der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus werden aktuell in drei Jahrgängen 65 Pflegeschüler im Main-Taunus-Kreis und 160 in Frankfurt-Höchst zu examinierten Fachkräften ausgebildet. Künftig soll die Zahl der Ausbildungsplätze in der Pflege auf insgesamt 800 wachsen. „Ausbildung hat an den Verbund-Standorten eine lange Tradition und ist für uns eine Verpflichtung gegenüber der Region und ihren Bürgern. Angesichts des Pflegemangels war es daher für uns ein großes Anliegen, unsere Ausbildungskapazitäten in den kommenden Jahren nach und nach zu erhöhen – mit dem Ziel, die frischgebackenen Pflegefachkräfte nach ihrem Abschluss auch in der Region zu halten“, erläutert Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus.

Neben Pflegeberufen bildet der Verbund auch andere Gesundheitsberufe wie beispielsweise Operationstechnische Assistenten, Physiotherapeuten und Medizinisch-Technische Assistenten aus.

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