Laternenfestverein prämiert die besten Wagen des zurückliegenden Fests

U-Bahn war der Renner beim Umzug

Der Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Kirdorf wurde vom Laternenfestverein prämiert. Foto: privat

Bad Homburg (red) – Der Laternenfestverein hat als letzte Aktion des Jahres die schönsten Festwagen der beiden Festzüge ausgezeichnet.

Das Motto „Wir und unsere Stadt – liebenswertes Bad Homburg“ habe viel Raum für wunderbare Motive geboten und das sei von den Festwagenbauern sehr kreativ umgesetzt worden. Wie immer sei dem Organisationsausschuss deshalb die Auswahl nicht leicht gefallen, unterstrich der Verein.

Den dritten Platz belegt der Betriebshof der Stadt Bad Homburg mit seinem Wagengespann „Saalburg“. Auf dem großen Zugwagen gaben sich die Soldaten der Kohorte mit Wein und Weib dem süßen Leben hin. Im anhängenden Gemach trafen sich Kleopatra und Cäsar zu Tête-à-tête und Völlerei, wobei sie vom furchteinflößenden Gallier Obelix gestört wurden. Alle Darsteller, in historisierende Kostüme gewandet, gehörten zum Bauteam des Betriebshofes.

Den Wagen hatten sie in ihrer Freizeit gebaut.

Die „Dornholzhäuser Papas“, eine hoch motivierte und kreative Truppe, die mit ihren Kindern zum dritten Mal einen Festwagen gestalteten, hatten sich das Laternenfest selbst zum Motiv gewählt. Während sich auf dem Wagen ein selbstgebautes kleines Karussell mit fröhlichen Kindern drehte und am Wagenende eine Popcornmaschine süße Körner ausspuckte, befand sich auf dem Zugwagen das Kassenhäuschen. Der Lohn für so viel Mühen: Platz 2.

Den ersten Platz und zusätzlich den Wanderpokal des Laternenfestvereins heimste die Freiwillige Feuerwehr Kirdorf mit ihrer Alternative zur U 2-Verlängerung von Gonzenheim über Kirdorf bis hinauf zur Saalburg ein. Der aus dem Untergrund auftauchende U-Bahn-Wagen, hell erleuchtet und mit Fahrer und Fahrgästen besetzt, auf dem Weg zur Saalburg, die mit einem Nachbau der großen Eingangsfassade dargestellt war – „das hat die Zuschauer an der Zugstrecke begeistert“, heißt es in der Begründung.

Als Anerkennung gab es jeweils einen Geldpreis für die drei Bauteams.

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