Landrat Ulrich Krebs besucht Feuerwehr-Grundausbildungslehrgang

70 Stunden Theorie und Praxis

Landrat Ulrich Krebs (grauer Anzug) besuchte den Lehrgang in Begleitung des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Hochtaunus und Kreisbrandmeister, Norbert Fischer, sowie von Kreisbrandmeister Daniel Guischard und des stellvertretenden Leiters des Fachbereichs Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Jürgen Hirzel. Foto: Hochtaunuskreis

Hochtaunus (red) – „Gut ausgebildete und motivierte Einsatzkräfte sind die Grundlage einer funktionierenden Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis. “ Das sagte Landrat Ulrich Krebs beim Besuch des dritten Feuerwehr-Grundausbildungslehrgangs in diesem Jahr.

Krebs wollte sich persönlich über die Ausbildung junger Feuerwehrkräfte vor Ort informieren. „Sie alle helfen in Not geratenen Menschen, löschen Brände. Dies geschieht oftmals unter Gefährdung Ihrer Gesundheit oder gar Ihres Lebens“, so der Landrat. Er werde die Initiativen zur Stärkung des Ehrenamtes bei Arbeitgebern und deren Verbänden weiterhin unterstützen, denn ehrenamtliche Feuerwehrangehörige benötigten für ihre Arbeit gute Rahmenbedingungen.

In den Gesprächen mit den Lehrgangsteilnehmern interessierte sich der Landrat für den beruflichen und schulischen Hintergrund der Teilnehmer. Auch die Motivation, sich ehrenamtlich in der Feuerwehr zu engagieren, war Thema. Die jungen Feuerwehrleute berichteten begeistert über Lehrgangsinhalte und den Verlauf des Lehrgangs. Lehrgangsleiter Markus Lezius und die anderen Ausbilder gaben eine Übersicht über die Lehrgangsinhalte, erzählten aber auch über die Probleme der Teilnehmer und Ausbilder, sich von ihren Arbeitgebern für den Lehrgang freistellen zu lassen.

Für junge Feuerwehrleute ist der Grundlehrgang der Einstieg in die aktive Arbeit und die Voraussetzung, am Einsatzdienst teilzunehmen. In 70 Stunden lernen sie in Theorie und Praxis das Basiswissen für Feuerwehreinsätze. Der Grundlehrgang ist der Start zu einer insgesamt zweijährigen Grundausbildung, während der weitere Qualifikationen wie für den Einsatz von Atemschutzgeräten oder die Handhabung der Funktechnik erworben werden können.Mit Abschluss des Grundlehrgangs sind die Feuerwehrangehörigen Mitglieder der Einsatzabteilung ihrer Standortfeuerwehr und somit vollwertiges Einsatzmitglied.

Im Hochtaunuskreis finden regulär mindestens zwei Grundlehrgänge im Jahr, in der Regel an Abenden und an Samstagen an den Feuerwehrstandorten Kronberg und Neu-Anspach statt. Pro Lehrgang werden dabei 32 Feuerwehrleute für den Einsatzdienst vorbereitet. Der vom Landrat besuchte dritte Lehrgang wurde wegen der hohen Zahl von Anwärterinnen und Anwärtern in diesem Jahr zusätzlich angeboten. Der Kurs fand als Wochen-Vollzeit-Lehrgang auf dem Gelände der Feuerwache Bad Homburg statt.

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