Wo man seinen Tannenbaum selber schlagen kann

Mit Axt und Säge in den Wald

Auch bei Familie Müller-Braun gehört es zur Vorweihnachtszeit, den Baum selbst zu schlagen. Foto: privat

Taunus (red) – Da gibt es keine Diskussionen: Wer seinen Weihnachtsbaum selbst aus dem Wald holt, kann sicher sein: Der Bursche wird seine Nadeln so schnell nicht verlieren. Ganz abgesehen davon, dass der gemeinsame Ausflug in den Wald einen ganz besonderen Charme hat.

Bei den meisten Förstern gibt es einen Glühwein zum Aufwärmen und manchmal sogar ein Würstchen.

Seinen Wunschbaum ohne zur Säge greifen zu müssen, findet man zum Beispiel von Donnerstag, 12. Dezember, bis Samsta,g 14. Dezember, jeweils zwischen 9 bis 16 Uhr, beim Weihnachtsbaumverkauf im Forstamt Königstein (Ölmühlweg 17). Im Angebot ist dort der Klassiker unter den Christbäumen, die Nordmanntanne.

Bäume mit Charakter, frisch aus dem Stadtwald, gibt es auch beim traditionellen Weihnachtsbaumverkauf in Oberursel. Angeboten werden die Bäume dort am Samstag, 14. Dezember, zwischen 10 und 16 Uhr sowie am Sonntag, 15. Dezember, zwischen 12 und 16 Uhr an der Forstdiensthütte, hinter dem ehemaligen Oberurseler Forsthaus (Altkönigstraße 174).

Wer mag, kann sich seinen Weihnachtsbaum – es gibt Fichten oder Tannen – aber auch selbst schlagen. Und auch all jene, die ein besonders hohes Exemplar suchen, sind in Oberursel goldrichtig. Dort warten bis zu fünf Meter hohe Bäume auf Interessenten. Wie jedes Jahr ist an diesem Weihnachtsbaum-Treffpunkt auch für Speis und Trank gesorgt. Parken können Besucher an der Frankfurt International School. Eine Wendemöglichkeit gibt es nur am Hauptfriedhof. Die Altkönigstraße ist in diesem Bereich für den Verkehr gesperrt. Zudem wird ab sofort an der Forstdiensthütte auch Schmuck- und Deckreisig abgegeben – jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr, während der Forstsprechstunde.

Wer auf alle Fälle selbst zur Säge greifen möchte, kann im Taunus an zahlreichen Stellen aktiv werden:

Am Samstag, 14. Dezember und am Samstag, 20. Dezember, am Parkplatz Pferdskopf in Treisberg, der an der Kreisstraße 742 (Hunoldstaler Straße) liegt. Bitte links in den Weg „Am Pferdskopf“ abbiegen. Der Parkplatz liegt am Ende des Weges. Jeweils zwischen 10 und 16 Uhr können in der Weihnachtsbaumschonung Nobilistannen und Nordmanntannen selbst geschlagen werden. Zur Stärkung werden Glühwein, heißer Apfelsaft und Stockbrot angeboten.

Ebenfalls am Samstag, 14. Dezember, steht das Gatter der Weihnachtsbaumkultur am Parkplatz Sandplacken offen. Dort können sich Interessierte zwischen 10 und 16 Uhr eine Nordmanntanne sichern. Den Parkplatz Sandplacken erreicht man, wenn man auf der Landstraße L3004 von Oberursel kommend in Richtung Schmitten fährt und vor der Gaststätte „Tannenheim“ rechts abbiegt. Dann geht es weitere 150 Meter in den Wald bis zum großen Parkplatz. Zur Stärkung gibt es heiße Getränke und Bratwurst.

Im Revier bei Schloßborn heißt es ebenfalls am Samstag, 14. Dezember: Auf zur Weihnachtsbaumsuche! Treffpunkt ist an der Kapellenstraße, im Angebot sind dort Nordmanntannen (zwischen 10 und 16 Uhr). Und auch am Samstag, 21. Dezember, kann man im Taunus die Säge ansetzen. Ob Nordmantanne oder Nobilistanne – beides ist zu haben am Treffpunkt „Parkplatz Weißer Berg“, der an der Landstraße 3004 zwischen Oberursel und Schmitten-Arnoldshain gegenüber der Hegewiese zu finden ist.

Einen weiteren Termin gibt es an diesem Tag im Köpperner Tal. Der Treffpunkt dort liegt an der Straße zwischen Köppern und Wehrheim. Von Köppern kommend biegt man gut einen Kilometer nach dem Hundeplatz rechts auf den Parkplatz ab.

An beiden Treffpunkten kann man von 10 bis 16 Uhr durch die Schonung marschieren und einen Baum schlagen. In Schmitten-Arnoldshain werden die Besucher an der Hegewiese mit heißen Getränken und Stockbrot versorgt. Im Köpperner Tal gibt es heiße Getränke und Würstchen.

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