Interessante Einblicke

Schüler der Hochtaunusschule in Barcelona

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In Barcelona ließen sich die Hochtaunusschüler unter anderem von der Kathedrale Sagrada Familia beeindrucken.

Oberursel (red) – Interessante Einblicke in die Lederproduktion in Spanien konnten vor kurzem die Spanischschüler der elften Klasse des Beruflichen Gymnasiums der Hochtaunusschule nehmen.

Denn bei ihrem Schüleraustausch stand nicht nur die katalanische Metropole Barcelona auf dem Programm, sondern vor allem die Stadt Igualada, in der sich die Partnerschule Pere Vives Buch befindet und die berühmt für die Lederverarbeitung ist. Bereits zum dritten Mal in Folge hat es einen solchen Besuch, bei dem die Spanischkenntnisse erprobt und eingesetzt werden können, gegeben. Außerdem ging es darum, Land, Kultur und Leute kennenzulernen. So waren die Spanischschüler in Gastfamilien untergebracht.

Außer Ausflügen in die Küstenstadt Sitges und zur berühmten Klosteranlage Montserrat im bergigen Hinterland stand für die Gäste aus dem Taunus auch das Kennenlernen des spanischen Schulalltags auf dem Programm, als sie ihre Schulpartner unter anderem in den Deutschunterricht begleiteten, spanische und deutsche Zungenbrecher übten und das deutsche Schulsystem in den spanischen Klassen vorstellten. Auf die Spuren des spanischen Jugendstil-Künstlers Antoni Gaudí setzte sich die Gruppe bei einem Besuch in Barcelona samt Kathedrale Sagrada Familia und Park Güell. Zurück in Igualada, ging es schwerpunktmäßig um die Lederproduktion und -verarbeitung von den frühen Anfängen, wie sie das örtliche Ledermuseum zeigt, bis hin zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Material an der Universität der Stadt.

Die Schüler lernten Werkstätten der Lederproduktion und Labore für Lederprüfverfahren kennen und beschäftigten sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. „Klar wurde uns an diesen beiden Tagen, an denen wir Einblick in die mechanischen und chemischen Verfahren der Lederproduktion erhielten, vor allem eins: Die Herstellung von Leder ist ein enorm aufwendiger Prozess, so dass man seine Lederprodukte pflegen und nie vorzeitig wegwerfen sollte“, lautet eine Erkenntnis der Schüler. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Auf den Gegenbesuch der Spanier im April freue sich die Gruppe schon jetzt.

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