Kinder- und Jugendtelefon Bad Homburg

Lernen und anderen helfen

Das Kinder- und Jugendtelefon Bad Homburg bildet wieder ehrenamtliche Berater aus. Foto: Bad Homburg

Bad Homburg (red) – Das Kinder- und Jugendtelefon Bad Homburg sucht nach der erfolgreichen Ausbildung im vergangenen Jahr noch weitere Berater, um sie auszubilden.

Inzwischen sind die frischgebackenen Berater längst mindestens zweimal monatlich in jeweils zweistündigen Diensten am Telefon aktiv, genau wie die 22 seit vielen Jahren ehrenamtlich engagierten Kollegen.

Das Bad Homburger Kinder- und Jugendtelefon in Trägerschaft des Deutschen Kinderschutzbundes Kreisverband Hochtaunus gehört zum Dachverband des bundesweiten Beratungsnetzwerks „Nummer gegen Kummer“. Es ist eine Art fernmündlicher „Kummerkasten“, den Kinder und Jugendliche nutzen können, wenn sie etwas auf dem Herzen haben. Montags bis freitags zwischen 14 und 20 Uhr finden sie unter Z 116111 zuverlässig Gehör.

Nun soll das Bad Homburger Beratungs-Team erneut erweitert werden. Der neue Ausbildungszyklus mit sieben Abendterminen dienstags und vier Wochenend-Seminaren beginnt am 31. August und endet in der ersten Dezemberwoche.

Braucht man bestimmte Fähigkeiten für den Dienst am Telefon? „Die wichtigste Voraussetzung ist Interesse für andere Menschen“, ist die Erfahrung eines Beraters. „Die Sorge, aufgrund fehlender Vorkenntnisse im sozialen oder psychologischen Bereich ungeeignet zu sein, war jedenfalls völlig unbegründet“, ergänzt eine Teilnehmerin der letzten Ausbildung, „denn das erforderliche Wissen wird auf interessante und spannende Weise vermittelt.“

Infos unter Z  06172 20044 im Sekretariat des Deutschen Kinderschutzbundes Kreisverband Hochtaunus oder per E-Mail andksb.hochtaunus@t-online.de. Dort lässt sich auch ein Termin für ein individuelles, persönliches Informationsgespräch vereinbaren.

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