Bürger aus Oberursel und der Partnerstädte trafen sich in Berlin

4 Länder, 4 Sprachen, 42 Freunde

Die 42-köpfige Reisegruppe vor dem Brandenburger Tor. Foto: Günter Albrecht

Oberursel / Berlin (GA) – 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges und 30 Jahre nach dem Mauerfall trafen sich Anfang Oktober insgesamt 42 Bürger aus Oberursel und den Partnerstädten Epinay-sur-Seine (Frankreich), Rushmoor (England) und Lomonossow (Russland) in Berlin.

Unter den 42 Reiseteilnehmern im Alter von 15 bis 81 Jahren waren 25 Deutsche, zehn Franzosen, vier Briten und drei Russen.

Schwerpunkt dieser vom Verein zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften e.V. (VFOS) organisierten Bürgerreise war die deutsche Geschichte seit 1945, die sich insbesondere in der Entwicklung Berlins widerspiegelt.

Emotional beeindruckend für die Reiseteilnehmer waren neben den Besuchen im Bundestag und in der Landesvertretung vor allem die Führungen im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst, wo am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt wurde, sowie an der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße. Nicht weniger beeindruckend waren Führungen im Museum der Westalliierten Amerika, Großbritannien und Frankreich und deren Entwicklung von der Besatzungsmacht zur Schutzmacht, am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow sowie auf dem Teufelsberg, der größten Spionageeinrichtung auf Berliner Territorium im Kalten Krieg. Daneben standen selbstverständlich auch touristische Highlights auf dem Programm. In vielen Gesprächen beim gemeinsamen Essen oder der Abschiedsparty wurde deutlich, wie wichtig Städtepartnerschaften auch heute noch für das gegenseitige Verständnis sind. Und selbstverständlich ergaben sich dabei auch Anknüpfungspunkte für weitere Projekte wie beispielsweise Praktika für Jugendliche in Deutschland oder weitere thematische Begegnungen in London, Wolgograd oder Brüssel.

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