Den nächsten Schritt gemacht

VHT reicht Planfeststellungsunterlagen beim Regierungspräsidium ein

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VHT-Geschäftsführer Frank Denfeld (l.) und Landrat Ulrich Krebs mit den 15 Aktenordnern vor dem Gebäude des Regierungspräsidiums.

Der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) hat die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zur Elektrifizierung der Taunusbahn beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht.

Hochtaunuskreis – Landrat Ulrich Krebs und VHT-Geschäftsführer Frank Denfeld gaben die fünfzehn Ordner persönlich beim Regierungspräsidium (RP) ab.

In einem nächsten Schritt werden die vorgelegten Planungen vom RP auf Vollständigkeit überprüft, danach kommt die Offenlage. „Ich bin optimistisch, dass die Auslegung der Unterlagen bis Herbst diesen Jahres erfolgen kann“, sagte Landrat und VHT-Verbandsvorsitzender Ulrich Krebs.

Hochtaunuskreis: VHT reicht Unterlagen zur Elektrifizierung der Taunusbahn ein

„Die Bürger des Kreises waren bereits im Vorfeld des anstehenden Planfeststellungsverfahrens sehr interessiert an den Planungen und haben sich mit zahlreichen Fragen und Anregungen beteiligt“, erläuterte VHT-Geschäftsführer Frank Denfeld. Er verwies zudem darauf, dass auch das künftige Anhörungsverfahren der Öffentlichkeit wie auch den Behörden nochmals die Gelegenheit biete, sich zu dem Vorhaben zu äußern. Denfeld betonte: „Dieser Austausch zu den Planungen ist uns sehr wichtig“.

Landrat Krebs unterstrich noch einmal die Bedeutung dieses Projektes für den gesamten Hochtaunuskreis, insbesondere aber für das Usinger Land. „Wir schaffen eine direkte Verbindung in die Frankfurter Innenstadt, das wird unseren Kreis auch jenseits des Taunuskamms wirtschaftlich enorm voranbringen.“ Mit einer Betriebsaufnahme rechnet der VHT Ende 2022.

(red)

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