Saalburgpreis des Hochtaunuskreises für Wolfgang Ettig

Heimatforscher mit Herz

Kerstin Junk und Wolfgang Ettig mit Landrat Ulrich Krebs (Mitte) Foto: Hochtaunuskreis

Hochtaunuskreis (red) – Der diesjährige Saalburgpreis für Geschichts- und Heimatpflege des Hochtaunuskreises wird dem Treisberger Heimatforscher Wolfgang Ettig verliehen.

Den Förderpreis zum Saalburgpreis bekommt Kerstin Junk, Studentin der Geschichte und Kunstgeschichte, aus Saarbrücken. Schwerpunkt der Arbeit beider Preisträger sind derzeit die Ausgrabungsarbeiten an der Kirchenruine Landstein in Weilrod. Wolfgang Ettigs Forschungen zur Heimatkunde sind sehr breit angelegt. Der studierte Wirtschaftsingenieur, aufgewachsen im Hunsrück, lebt seit 1983 als Autor und Verleger in Treisberg, seit den 1990er Jahren verlegt er auch Bücher zur Kulturgeschichte Japans. Ettig ist in vielen Heimat- und Geschichtsvereinen im Usinger Land Mitglied und auch Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Geschichts- und Heimatvereine des Hochtaunuskreises. In Treisberg betreut Ettig das Ortsarchiv und kuratiert kulturhistorische Ausstellungen in der Alten Schule. Sein besonderes Interesse gilt derzeit der Kirchenruine Landstein in Weilrod. Seit Beginn der archäologischen Grabungen an der Ruine im Sommer 2019 ist er dabei.

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