Führung auf dem „Rundweg Saalburg“ am 6. Juli

Geschichte im Vorbeigehen

Römische Gesichte lässt sich sogar im Vorbeigehen kennenlernen. Foto: Saalburg

Hochtaunus (red) – Das Römerkastell Saalburg lädt für Samstag, 6. Juli, um 15 Uhr zu der Führung „Rund um die Saalburg“ ein. Nach einer Einführung im Kastell geht es auf den 2,4 Kilometer langen „Rundweg Saalburg“.

Dort lernen die Teilnehmer sozusagen „im Vorbeigehen“ archäologische Denkmäler und Rekonstruktionen im Umfeld der Saalburg kennen.

Es sind sowohl Relikte aus der Römerzeit als auch Rekonstruktionen, die während des Wiederaufbaus der Saalburg um 1900 errichtet worden sind. Hier werden auch langjährige Saalburgbesucher noch das eine oder andere entdecken, was ihnen bisher verborgen blieb.

Zunächst trifft man auf Überreste aus der Römerzeit: direkt am Kastell auf den Bereich des ehemaligen Dorfes, dann auf römische Feldlager.

Weiter geht es zum Limesdurchgang, wo man erfährt, welche Aufgabe der Limes erfüllte, wie er im Laufe seines Bestehens sein Aussehen veränderte und wie dort vor 1800 Jahren der Grenzverkehr funktionierte.

Danach liegen Rekonstruktionen am Weg, die aus den Jahren des Wiederaufbaus der Saalburg um 1900 stammen: die Überreste von Lagern, die nach dem Vorbild der römischen Feldlager von preußischen Pionieren errichtet worden sind. Vorbei geht es an der Jupitersäule, die vor einiger Zeit aufwändig restauriert wurde. Den Abschluss bildet das Mithrasheiligtum, die Rekonstruktion eines Tempels für den Geheimkult des Gottes Mithras. Nähere Informationen zum Rundweg unter www.saalburgmuseum.de.

Die rund zweistündige Führung kostet zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder, zuzüglich Eintritt (sieben Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder und vierzehn Euro für Familien). Festes Schuhwerk wird empfohlen. Archäologischer Park und Museum sind an diesem Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Museumsshop. Das Museumscafé Taberna bietet von 10 bis 18 Uhr römische Gerichte und natürlich auch Speisen von heute an.

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