Kriminalstatistik des Hochtaunuskreises für das Jahr 2019

Ganz schön sicher

Grafik: Polizeidirektion Hochtaunus

Hochtaunuskreis (umb) – Sieht gut aus: Sowohl bei der Kriminalitätsbelastung als auch bei der Aufklärungsquote kann die Polizei eine positive Entwicklung vermelden.

Das fünfte Jahr in Folge weist die polizeiliche Kriminalstatistik des Hochtaunuskreises für das Jahr 2019 aus, dass das Gesamtstraftatenaufkommen gesunken ist. Mit 9. 035 registrierten Fällen liegt die Zahl 948 Fälle unter dem bereits guten Wert des Vorjahres. Auch die Kriminalitätsbelastung ist mit 3. 819 Straftaten pro 100. 000 Einwohner weiter gesunken (2018: 4. 230) und liegt deutlich unter dem Hessenschnitt (5. 823).

„Gerade in den letzten Wochen hat sich die Verlässlichkeit der Polizei einmal mehr gezeigt. Die große Herausforderung, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, beanspruchte viele Kräfte. Die Bürgerinnen und Bürger hatten in den Polizeibeamten vertrauensvolle Ansprechpartner“, bilanziert die Polizei. Diese Arbeit sei nicht nur in der aktuellen Lage ersichtlich, sondern zeige sich auch in den ausgewerteten Zahlen der Kriminalstatistik des letzten Jahres. „Der Hochtaunuskreis bleibt einer der sichersten Landkreise in Hessen“, sagte Landrat Ulrich Krebs.

Die Polizei zählte 757 Fälle von leichter Körperverletzung. In rund 94 Prozent konnte der Täter ermittelt werden. Etwas niedriger liegt die Aufklärungsquote mit 90,5 Prozent bei den 447 Ladendiebstählen. Sachbeschädigung war einmal mehr eine der häufigsten Straftaten. 1.204 Fälle meldete die Polizei (minus 155).

Rauschgiftdelikte wurden 2019 insgesamt 498 Mal registriert. Das entspricht einem leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um zehn Fälle. Der Rückgang der Kriminalität zeigte sich besonders deutlich in Bad Homburg (minus 349 Fälle). Es folgen Kronberg (minus 170), Usingen (minus 141), Glashütten (minus 84), Neu-Anspach (minus 82), Königstein (minus 64), Grävenwiesbach (minus 51), Steinbach (minus 48), Wehrheim (minus 23) und Schmitten (minus 14).

Nur in zwei Taunus-Städten gab es einen Anstieg: In Friedrichsdorf erhöhte sich die Zahl der Straftaten um 47 Fälle, in Oberursel um 31.

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