Taunus: Das Wichtigster der Woche

Fünf Pferde sterben in den Flammen

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Bei einem Großbrand auf dem Gestüt Erlenhof in Bad Homburg sind am Donnerstag fünf Pferde verendet. Eine Frau und zwei Feuerwehrleute wurden verletzt. Die Feuerwehr war zeitweise mit rund 250 Einsatzkräften vor Ort.

Taunus - Bis zum frühen Donnerstagmorgen sah alles nach einer eher vom närrischen Treiben geprägten Woche aus.

Ein paar Randnotizen da, ein bisschen politische Aktivität dort. Dann sorgte der verheerende Brand auf dem Erlenhof von Olympiasieger Sven Rothenberger bundesweit für Schlagzeilen, die niemand will.

Erster Spatenstich fürs schnelle Internet

Franz Jirasek und Kornel Helios von Deutsche Glasfaser trafen sich zum ersten Spatenstich.

Es geht voran für die Gewerbetreibenden in Kriftel: Das Gewerbegebiet wird seit Anfang vergangener Woche mit einer neuen kupferfreien Glasfaserinfrastruktur ausgebaut. Im Zuge dessen werden alle Unternehmen an die zukunftsorientierte Telekommunikationsinfrastruktur angeschlossen, die einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser gezeichnet haben. Wer noch schnell einen Vertrag abschließen möchte, erhält Infos unter Z 0800-281 2812 (gebührenfrei) oder business@deutsche-glasfaser.de.

Teure Schuhe erpresst

Am Mittwoch gegen 14 Uhr bedrohte ein Unbekannter einen 15-Jährigen in Hofheim. Auf dem Nachhauseweg von der Schule passte er den Geschädigten in der Nähe des Bahnhofs ab und drohte ihm mit Gewalt, sollte dieser seine rund 180 Euro teuren Turnschuhe nicht herausgeben. Der Täter wiederum übergab ihm seine Schuhe.

Feuer beim Olympiasieger

Ein technischer Defekt hat am Donnerstag in den frühen Morgenstunden einen Brand auf dem bekannten Gestüt Erlenhof in Bad Homburg ausgelöst. Wahrscheinlich hat der Hund Nera von Dressurreiter Sönke Rothenberger und seiner Schwester Sanneke durch sein Bellen Schlimmeres verhütet. Die Bilanz der Katastrophe: Fünf der 35 auf dem Hof untergebrachten Pferde kommen im Feuer um. Die anderen Tiere konnten von Mitarbeitern gerettet und auf Koppeln gebracht werden. Von den Stallungen hatte sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit über den gesamten Bereich ausgedehnt. Die Schadenshöhe wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die Unternehmerfamilie Rothenberger züchtet auf dem Gestüt Renn- und Dressurpferde. „Wir haben einen Großteil unseres Lebenswerkes verloren: Unsere Reithalle, unseren Stall, mehrere Nachwuchspferde und Rentner“, schrieb die Familie in einer Mitteilung. Sönke Rothenbergers Erfolgspferd Cosmo, mit dem er im Sommer Deutscher Dressur-Meister wurde und bei der WM Mannschaftsgold gewann, konnte vor den Flammen gerettet werden. Sanneke Rothenberger kam nach der Rettungsaktion mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Laut Polizei wurde eine weitere Person bei der Rettungsaktion leicht verletzt, außerdem erlitten zwei Feuerwehrmänner Verletzungen. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte vor Ort.

Brave Autofahrer

Zwölf Beamte der Polizeidirektion Hochtaunus haben am Freitag zwischen 6 und 8.30 Uhr insgesamt 74 Autos mit 82 Fahrzeuginsassen auf der B 456 zwischen Usingen und Bad Homburg überprüft. Die Kontrollstelle war in Höhe der Saalburg eingerichtet. Ziel der Aktion war eine allgemeine Überprüfung von Fahrzeugen zu allen erdenklichen Verkehrsverstößen, angefangen von der Nichtbeachtung der Gurtpflicht über Handynutzung am Steuer oder aber die generelle Überprüfung der Fahrtauglichkeit – der Karneval mit seinen mitunter feucht-fröhlichen Feiern lässt grüßen – der Personen am Steuer. Mit dem Ergebnis zeigten sich die Beamten zufrieden. Nur bei zwei Autofahrern – eine Frau und ein Mann – ergab ein Atemalkoholtest, dass sie leicht alkoholisiert waren.

Falsche Polizeibeamte

Bei zahlreichen Senioren meldeten sich außerdem vergangene Woche angebliche Polizeibeamte aus dem Main-Taunus-Kreis oder Frankfurt und erzählten skurrile Geschichten von Ermittlungen oder Festnahmen, die Hinweise erbracht hätten, dass die Angerufenen zeitnah Opfer von Kriminellen werden sollten. Der Trick ist nicht neu. Wieder hieß es, aus Sicherheitsgründen sollten die Angerufenen sämtliche Wertgegenstände an die Polizei übergeben, wofür man Polizisten in Zivil vorbeischicken werde, um Schmuck und Bargeld in Empfang zu nehmen und anschließend sicher zu verwahren. Erfreulicherweise reagierten die Angerufenen in sämtlichen bislang bekannten Fällen vollkommen richtig, durchschauten die Betrüger und beendeten die Telefonate. Bei solchen Anrufen gilt: Auflegen und die Polizei über die 110 oder die nächste Polizeistation informieren.

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