Binding bleibt

Feldberghof: Der alte Pächter ist auch der neue

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Der Feldberghof wird im nächsten Jahr saniert.

Hochtaunuskreis (umb) – Über das endgültige Schicksal von Feldberghof-Wirt Peter Stürtz, so scheint es, ist – Online-Petition hin oder her – noch nicht entschieden. Die Binding-Brauerei jedenfalls hielt sich auf Anfrage dieser Zeitung eher bedeckt.

"Wir haben als langjähriger Partner des Zweckverbands Feldberghof über eine Neuverpachtung des Feldberghofs verhandelt und freuen uns, dass wir nun einig geworden sind. Nun werden wir in Ruhe über die Weiterverpachtung entscheiden. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir derzeit noch keine weiteren Details nennen können", erklärte Pressesprecherin Claudia Geisler jedenfalls dem Wochenblick. Der Zweckverband Feldberghof hatte zuvor über die Zukunft des Feldberghofes auf dem Großen Feldberg entschieden. Neuer Pächter soll wieder der bisherige langjährige Partner werden: die Frankfurter Binding-Brauerei. Der bisherige Vertrag zwischen dem Zweckverband Feldberghof und der Binding-Brauerei läuft am 31. März 2019 aus und hätte sich automatisch verlängert. Die Kündigung bietet dem Zweckverband die Möglichkeit, dass das Gastronomiekonzept überarbeitet werden kann. Dazu kommt, dass der Gasthof dringend renovierungsbedürftig ist.

Bereits im Frühjahr 2019 sollen wie berichtet umfangreiche Arbeiten zu Ausbau und Sanierung beginnen. Die gesamte Sanierung wird voraussichtlich 1,75 Millionen Euro kosten. Der Zweckverband übernimmt damit auch die Kosten für die betriebliche Einrichtung etwa der Küche. Weil für dieses Projekt keine Steuermittel verwandt werden sollen, braucht der Zweckverband einen wirtschaftlich soliden und starken Partner. Das Ziel ist eine kostendeckende, sichere Pachtzahlung sowie eine langfristige Zusammenarbeit.

Die notwendige umfangreiche Sanierung ist laut den Architekten des Fachbereiches Hochbau des Hochtaunuskreises im laufenden Betrieb nicht möglich. Durch die Decke dringt derzeit Wasser in das Gebäude. Innerhalb kürzester Zeit müssen nun alle Wände und Oberflächen renoviert, Abwasser-, Warmwasser- und die Gasanlagen komplett erneuert, Bodenbeläge in großem Umfang ausgetauscht, Treppen saniert und die Elektrik erneuert werden. Die Entlüftungstechnik muss komplett neu gemacht und Fenster und Sonnenschutz saniert werden. Dazu kommen in einem weiteren Schritt Arbeiten, um den Feldberghof zu modernisieren. Arbeitsbeginn ist im Frühjahr, die Architekten schätzen, dass die Sanierung etwa ein dreiviertel Jahr dauern wird, selbstverständlich soll die Gastronomie so schnell wie möglich wieder eröffnen. Während der Bauzeit wird es auf dem Feldbergplateau eine gastronomische Übergangslösung und auch Toilettenanlagen geben.

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