51. Jugendaustausch

Fake News + Freundschaft

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Neben Themenarbeit stand natürlich auch der Spaß beim Jugendaustausch im Vordergrund.

Königstein (red) – Als „Fake News“ werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen Medien, zum Teil „viral“ verbreiten. Die Folgen sind massiv.

Um Jugendliche dafür zu sensibilisieren, stand das Thema auf dem Programm des 51. Jugendaustauschs der Gesellschaft zur Pflege Internationaler Beziehungen zwischen Falkenstein und der französischen Partnerstadt Le Mêle. „Wir hatten ein sehr ausgeglichenes Verhältnis bei den Jugendlichen“, erzählt Katharina Unverzagt, die den Jugendaustausch auf deutscher Seite für das Partnerschaftskomitee organisiert. Sowohl seitens der Franzosen als auch der Deutschen haben jeweils zehn junge Leute (drei junge Männer und sieben junge Damen) teilgenommen.

„Wie erkenne ich Fake News? Was können diese Nachrichten für Auswirkungen auf Freundschaften haben? Wie kommt es zu Mobbing? Und wie kann ich mir oder Freunden helfen, wenn sie davon betroffen sind?“ Dafür gab es für die insgesamt 20 Jugendlichen einen Workshop im Frankfurter Museum für angewandte Kommunikation sowie eine Führung zum Thema „Freundschaft“. „An dem Thema Fake News haben wir auch danach noch gearbeitet“, berichtet Unverzagt. Doch es sollten nicht nur die Köpfe rauchen. Und so waren auch ein Besuch im Opel-Zoo und des Königsteiner Schwimmbades eingeplant. Zuvor waren die Deutschen für eine Woche in Frankreich zu Gast gewesen.

Dort besuchte die Gruppe den Mont St. Michel und unternahm eine Wattwanderung sowie einen Ausflug hoch zu Ross. In Le Mêle wartete außerdem ebenfalls eine Themenarbeit auf die Jugendlichen.

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