Fahrrad- und Touristikmesse

„Oberursel fährt wieder ab - Tag des Fahrrads 2020“

Das Team des Dirt Bike Park Oberursel: Malte, Dominik, Laurin, Lino und Johann Foto: Achim Hasselberg
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Das Team des Dirt Bike Park Oberursel: Malte, Dominik, Laurin, Lino und Johann

Zum inzwischen 10. Mal lockt am Sonntag, 8. März, die Fahrrad- und Touristikmesse „Oberursel fährt ab … – Tag des Fahrrads“ in der Stadthalle. Die Messe startet um 11 Uhr mit vielen Ausstellern und innovativen Angeboten rund um das Thema Radverkehr.

Oberursel –  Die Organisatoren der Messe, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Hochtaunus e. V. (ADFC) und die Stadt Oberursel (Taunus), bieten dazu ein spannendes Vortragsprogramm, zwei Fahrradbasare und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an.

„Der Tag des Fahrrads zielt als regionale Veranstaltung auf das radaffine Publikum im Hochtaunuskreis und darüber hinaus ab. Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung dieses Events und die große Resonanz. Gerade mit den Vorträgen bieten wir die Plattform für einen qualitativen Informationsaustausch zu vielen aktuellen Themen rund um den Radverkehr“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Die Stadt selbst stellt ihre Aktivitäten rund um den Radverkehr vor und hat dabei auch das Thema „Fahrradsicherheit“ im Fokus. Mit kindgerechten Malplakaten werden die Jüngsten an das Thema herangeführt. Zur Ergänzung bietet die IFOK GmbH eine Fotoaktion an, bei der sich die Besucher mit Requisiten zum Thema „Nahmobilität“ in Szene setzen und mit einem Sofortbild eine Erinnerung an die Fahrradmesse mit nach Hause nehmen können.

Oberursel: Fahrrad- und Touristikmesse in der Stadthalle

Nach den Verkaufserfolgen in den letzten Jahren organisiert der ADFC Hochtaunus e.V. wieder zwei einstündige Fahrradbasare (11.30 Uhr und 15 Uhr). Vormittags werden Kinder- und Jugendräder sowie Fahrräder bis 200 Euro angeboten, nachmittags sind höherwertige Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs zu haben. Für Verkäufer ist eine Anmeldung unter www.oberurselfaehrtab.de bis spätestens Samstag, 6. März, nötig

Die Fahrrad-Codierung durch die ADFC-Experten ermöglicht es Käufern und Besuchern, ihr Fahrrad sofort gegen Diebstahl zu schützen. Günther Krüger vom ADFC Bad Homburg erläutert: „Dabei kann durch das Nadelverfahren, ähnlich einem Nadeldrucker, beim E-Bike auch gleich Akku oder anderes Zubehör mitcodiert werden.“ Hierfür sind der Kaufbeleg und der Personalausweis mitzubringen. Die Radcodierung kostet 15 Euro, ADFC-Mitglieder erhalten eine 50-prozentige Ermäßigung.

Bei der Fahrradmesse stehen wieder Marken und Zubehör im Mittelpunkt. Mehrere Händler aus Oberursel zeigen die Neuigkeiten der Radsaison 2020. Die Besucher können die Fahrräder vor der Stadthalle ausprobieren. Dazu stellt die Freiwillige Feuerwehr Oberursel einen Parcours im Außengelände des Rathausplatzes auf.

Oberursel: Highlight ist Vortragsprogramm mit Technik, Radreise(-touren) und Radverkehrsplanung

Die HNF Works GmbH und sblocs bikes GmbH sind auch in diesem Jahr wieder dabei und stellen ihre neuen Lasten- und Transporträder vor. Auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH ist mit einem Informationsstand vertreten. Der Kreisverband ADFC Hochtaunus, Vertreter des ADFC Hessen und der Frankfurter ADFC Infoladen stellen ihre Radtouren vor und geben Tipps rund um die eigene Tourplanung. Das Team „Dirt Bike Park Oberursel“ präsentiert sich und sein Können auf dem Parkplatz an der Greisslerei. Ein „Dirtpark“ ist ein Fahrradpark mit Strecken und Rampen aus Erde für Mountainbikes und BMX. Beim „Tag des Fahrrads“ werden die Oberurseler Dirt-Biker auf einer Holzrampe ihr Talent zeigen. Ihr Ziel ist es, in der Nähe der Sportplätze der Eintracht Oberursel einen eigenen Dirtpark zu schaffen.

Besonderes Highlight in diesem Jahr ist wieder das Vortragsprogramm mit den Themen Technik, Radreise und Radreisetouren sowie Radverkehrsplanung. Christine Rhodes hält einen Vortrag zum Thema E-Bikes und bietet im Anschluss ein E-Bike-Fahrtraining an. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung unter www.oberurselfaehrtab.de ist erforderlich. Bei der Podiumsdiskussion um 13.30 Uhr soll mit dem Publikum über das Thema „Mehr Platz fürs Rad“ diskutiert werden.

(red)

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