Extratour von Ausreißer Olli

Wie kommt der Kölner Hund nach Eschborn?

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Ausreißer Olli hat die Tour nach Eschborn dank Thomas Pfeiffer gut überstanden.

Eschborn (red) – Die Eschborner Stadtpolizei – Freund, Helfer und Retter auch für den besten Freund des Menschen: Ausgehungert und schon stark geschwächt irrte am letzten Juli-Wochenende ein Dackel-Mix herrenlos in der Bettina-von-Arnim-Straße umher.

Der zu Hilfe gerufene Dienstgruppenleiter der Stadtpolizei, Thomas Pfeiffer, kümmerte sich liebevoll um den entkräfteten Kerl, peppelte ihn zunächst mit Futter und Wasser auf. Als er sich an die Recherche nach der Herkunft des Vierbeiners machte, kam eine erstaunliche Vorgeschichte ans Tageslicht: Über die Chip-Kennzeichnung des Hundes machte Pfeiffer im Internet eine Vermisstenanzeige ausfindig. „Olli“, so der Name des Dackel-Mixes, war rund 24 Stunden zuvor seiner Halterin ausgebüxt. Sein Frauchen wohnte jedoch wohlgemerkt in Köln. Sie war überglücklich, dass ihr Hund gefunden worden war. Den weiten Weg von Köln nach Eschborn habe Olli vermutlich mit dem Zug zurückgelegt. Frauchen sei oft mit ihm in der Bahn unterwegs und sie konnte sich gut vorstellen, dass Olli sich auch mal alleine auf die Reise gemacht hatte.

Aufgrund der Entfernung schaffte sie es erst am nächsten Tag, Olli abzuholen. Der Vierbeiner kam die Nacht bei Stadtpolizist Pfeiffer unter. Am nächsten Morgen war die Wiedersehensfreude mit seinem Frauchen groß.

Bürgermeister Mathias Geiger, selbst großer Hundefan, lobte das Engagement und die unkomplizierte Hilfsbereitschaft seines städtischen Mitarbeiters und zeigte sich erfreut, dass Olli nach seinem Abenteuer nun wieder glücklich zurück in seinem Zuhause in Köln ist.

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