Wirtschaftsminister eröffnet Weg zwischen Bahnhof und Gymnasium

Eine sichere Verbindung

Vergnügte Gesichter bei der Eröffnung des neuen Radweges Foto: Stadt Oberursel

Fortsetzung von Seite 1.

„Sichere, gut vernetzte und geräumige Fuß- und Radwege tragen viel zu Lebensqualität und Klimaschutz bei und sie ermöglichen gerade Kindern und Jugendlichen eine selbstständige Mobilität. Die Stadt Oberursel hat ein vorbildliches Projekt realisiert, das zudem eine wichtige Zulaufstrecke sein wird für die künftige Radschnellverbindung von Friedrichsdorf nach Frankfurt. Deshalb hat das Land sehr gern rund die Hälfte der Kosten übernommen“, so Staatsminister Tarek Al-Wazir.

„Ich freue mich, dass es uns gemeinsam mit dem Land Hessen, der VGF, dem Elternbeirat des Gymnasiums, dem ADFC Hochtaunus sowie den Fachabteilungen der Stadtverwaltung und des BSO gelungen ist, diese Lücke im Radverkehrsnetz zu schließen“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum. „Der Lückenschluss ermöglicht es nun, sicher und komfortabel vom Bahnhof aus viele Ziele wie das Gymnasium, die Erich-Kästner-Schule, die Hochtaunusschule, das Gewerbegebiet sowie nördlich angrenzende Stadtteile sicher mit dem Fahrrad und natürlich auch zu Fuß erreichen zu können.“

Durch die Bündelung des Radverkehrs auf dem neuen Weg soll außerdem erreicht werden, dass die angrenzenden Fußgängerwege auch nur noch von Fußgängern – und somit sicherer – genutzt werden können.

„Die ausdauernde und immer gute Zusammenarbeit mit der Stadt, der Polizei und dem ADFC bei diesem für Schule und Stadt wichtigen Projekt ‘Sicherheit für die Schulradler’ hat sich gelohnt“, so Dr. Klaus Winkler, Vorsitzender des Elternbeirats am Gymnasium Oberursel: „Ein erster wichtiger Schritt, damit wir noch mehr Schülerinnen und Schüler für einen gesunden und zudem CO2-neutralen Schulweg gewinnen können!“

Und was wurde gemacht?

Auf der Seite des Platzes des 17. Juni wurde auf rund 300 Metern Länge zwischen der Feldbergstraße und der Fußgängerampel an der Einmündung der Zeppelinstraße ein durchgehend sechs Meter brei-ter, gemeinsamer Fuß- und Radweg barrierefrei angelegt. Sprich: Der bereits vorhandene Gehweg wurde um etwa vier Meter verbreitert.

Der Fuß- und Radweg hat einen eigenen Bahnübergang über die Gleise der U3 bekommen und wird durch Lichtsignalanlagen gesichert. Ebenfalls barrierefrei und deutlich breiter als bisher wurde die Fußgängerampel über die Nassauer Straße in Höhe der Zeppelinstraße ausgebaut.

„Der Weg wurde ausreichend dimensioniert, um die zahlreichen Fußgänger und Radfahrer sicher zu führen“, erläutern die zuständigen Planer der Stadt Oberursel, Sandra Portella und Dr. Uli Molter: „Selbstverständlich ist der Weg auch mit modernen LED-Leuchten sicher ausgeleuchtet“, so Frank Veith, Bauleiter der Tiefbauabteilung beim BSO.

Der Fußweg auf der nördlichen Seite der Nassauer Straße blieb unverändert.

Die eigentlichen Baukosten belaufen sich auf 290.000 Euro. Die Stadt Oberursel hat für diese Maßnahme Fördergelder aus der „Nahmobilitätsrichtlinie“ beantragt. Mit dieser Richtlinie des HMWEVW sollen wichtige Projekte für Fußgänger und Radfahrer gefördert werden. Das Land Hessen fördert bei dieser Maßnahme neben dem Bau auch Kosten für Planung und Grunderwerb. Insgesamt konnte die Stadt für das Vorhaben 195.000 Euro an Fördermitteln akquirieren.

„Die Stadt Oberursel treibt die Planungen zur Durchbindung der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung sowie die Entwicklung des Bahnhofsquartiers weiter voran. So wird der Standort Oberursel für Gewerbe und Wohnen gestärkt und die Erreichbarkeit als regionale Aufgabe gesichert, wenn entsprechende Fördermittel von Land und Bund zur Verfügung stehen“, ergänzt Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare