DRK-Kreisvorstand verhandelt weiter mit dem Eigentümer des Hochtaunusstifts

Ehrenamtliche Helfer stehen parat

Mitarbeiter und Bewohner des Hochtaunusstifts beim gemeinsamen Kaffeetrinken. Foto: privat

Hochtaunus (red) – Das Rote Kreuz im Hochtaunus hatte im Dezember als Betreiber das Hochtaunusstift übernommen, nachdem das Seniorenheim in Neu-Anspach in Schieflage geraten war. In letzter Minute konnte so eine Schließung kurz vor Weihnachten verhindert werden.

Die Verhandlungen über einen längerfristigen Betrieb der Einrichtung, die der DRK-Kreisvorstand weiterhin mit dem Eigentümer des Hochtaunusstifts führt, sind noch nicht beendet.

Doch das bisher erreichte Ergebnis stimme ihn bereits positiv. Das hat der Neu-Anspacher DRK-Vorsitzende Holger Bellino (CDU), der als stellvertretender Kreisvorsitzender auch auf Kreisebene mit dem Thema befasst war und ist, unterstrichen.

„Es hat zwar nie der Gemeinde oder der Stadt gehört, aber es ist natürlich ,unser‘ Alten-, Wohn- und Pflegeheim. Schließlich waren und sind es häufig Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt, die das Heim bewohnten und bewohnen. Unsere Einwohner, die dort Angehörige besuchen. Unsere Vereine und Kirchen, die dort aktiv in der Betreuung sind. Deshalb waren auch wir als örtliches Rotes Kreuz sehr betroffen, als wir von der Schieflage des früheren Betreibers und der drohenden Schließung hörten“, schreibt Holger Bellino.

„Ich bin sicher, dass das Rote Kreuz dem Haus mit den bisherigen Mitarbeitern, die tapfer zum Haus und ,ihren‘ Bewohnern standen, neues Leben einhauchen wird. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben. Und ich freue mich natürlich, dass vor Weihnachten eine Lösung gefunden und die Schließung verhindert werden konnte. Wäre es dazu gekommen, wären Bewohner und Pflegepersonal weg gewesen und ein – für wann auch immer ins Auge gefasster – Neustart wäre sehr, sehr schwierig geworden“, so Bellino.

Auch das örtliche DRK werde hier zu sehen sein, die Neu-Anspacher Rotkreuzhelfer würden sich weiterhin aktiv im Seniorenheim einbringen: vom Jugendrotkreuz über die Bereitschaft bis zur Sozialarbeit. „Schon jetzt stehen die ehrenamtlichen Helfer des Neu-Anspacher Roten Kreuzes parat. So halfen Uwe Riehl, Sven Urban und Reinhard Gemander mit, als es zunächst darum ging, Bewohner, die wegen der unsicheren Lage ausziehen wollten, in andere Häuser zu verlegen. Und jetzt sind sie hoch motiviert dabei, wenn diese wieder in ,ihr‘ Hochtaunusstift zurück wollen“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

Langfristiges Ziel ist es, das Hochtaunusstift auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen.

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