Traurige Nachricht für die Abonnenten des YouTube-Kanals der Stadt Königstein

Burg-Uhu „Quax“ verstorben

Mehr als 2.000 Beobachter aus aller Welt erlebten das Familienleben der Uhus mit. Foto: Stadt Königstein

Königstein (red) – Ein trauriger Tag für die Fans der Königsteiner Burg-Uhus. Der kleine Uhu, der zuletzt noch im Nest verblieben war, ist aus noch nicht geklärten Umständen am 3. Juni verstorben.

Tausende Zuschauer aus aller Welt verfolgten die Uhu-Eltern und ihre Brut in der Nische des Burghofes täglich über die Webcam im Uhu-TV.

Bürgermeister Leonhard Helm sagt: „Der überraschende Tod des Jungtieres macht traurig. Quax, wie ihn die Zuschauer genannt haben, hat uns in den letzten Wochen gerade in der Corona-Pandemie immer wieder Freude und letztlich auch Mut gemacht. Er brachte uns zum Lachen, oder an den Rand der Verzweiflung, etwa, als er mehrfach aus dem Nest fiel und gerettet werden musste. Ihn und sein Geschwisterkind zu beobachten, wie sie miteinander die Zeit im Nest verbrachten, oder wie das größere Junge unter den Augen des Geschwisterchens das Nest verließ, brachte uns spannende Einblicke in das Leben dieser wunderbaren Eulenvögel.“

Am 19. Februar 2020 schaltete die Stadt Königstein das Uhu-TV, auf dem täglich rund um die Uhr das Nest live zu sehen war. Woran der Uhu „Quax“ gestorben ist, soll noch untersucht werden. Ob der Einbruch von drei jungen Männern auf der Burg an Pfingsten das fragile Gleichgewicht der Natur aus dem Lot gebracht hat oder ob ein verfüttertes Beutetier die Todesursache ist, kann erst dann geklärt werden. Dem älteren Uhu, von den Zuschauern „Buddhine“ getauft, der am 26. Mai erfolgreich das Nest verlassen hat und aus dem Nest geflogen ist, geht es gut. Er hält sich vermutlich noch in der Nähe oder auf der Burg auf.

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