Kunst im Dialog mit Natur

Ausstellung „Blickachsen“ eröffnet

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Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt haben aus 900 Getränkekisten in einer Sonderfarbe ihre Skulptur „Donnerstags ist alles gut“ im Bad Homburger Kurpark erbaut.

Taunus (umb) – Im Beisein auch vieler der ausstellenden Künstler wurde am Sonntag die zwölfte Ausgabe der Skulpturenbiennale Blickachsen auf dem Schmuckplatz im Bad Homburger Kurpark feierlich eröffnet.

Die Blickachsen spannen auch in diesem Jahr wieder ein umfassendes Netz der zeitgenössischen Skulptur über das gesamte Rhein-Main-Gebiet. An sechs Standorten lässt die Skulpturenbiennale bereits zum zwölften Mal zeitgenössische Plastik in den Dialog mit Landschaft und Kulturdenkmälern der hessischen Metropolregion treten – und eröffnet damit neue Perspektiven auf eine vertraute Umgebung. Ausgehend von Bad Homburg werden die Lennéschen Sichtachsen des Kurparks weit über die Grenzen der Stadt hinausgeführt und an den weiteren Spielstätten symbolisch wieder aufgenommen.

Bis zum 6. Oktober verwandeln die Blickachsen 12 damit die Rhein-Main-Region abermals in einen internationalen Treffpunkt für zeitgenössische Skulptur. Als beliebter Standort ist auch diesmal wieder Eschborn mit dem Skulpturenpark Niederhöch-stadt als Freiluftbühne für die Groß-Skulptur dabei – und schließlich wird zum zweiten Mal auch im Park um das Schloss Friedrichshof in Kronberg ausgestellt, das Ende des 19. Jahrhunderts als Witwensitz der Kaiserin Victoria erbaut wurde.

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