Regionalverband übernimmt Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute

Angebote stärken

MGH-Geschäftsführerin Julia Kraushaar ist überzeugt, dass die Apfelwein- und Obstwiesenrouten beim Ersten Beigeordneten des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Rouven Kötter in guten Händen sind.

Taunus (tek) – Der Regionalverband FrankfurtRheinMain übernimmt die Marke „Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute“ und das dazugehörige Mitteilungsblatt „Apfelbote“ von der Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen (MGH). Dies hat die Verbandskammer jetzt einstimmig beschlossen.

Ziel ist es, die vorhandenen Angebote, die unter der Marke aufgebaut wurden, zu stärken und zu modernisieren. „Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den überwiegend ehrenamtlichen Akteuren der Regionalschleifen notwendig“, sagt der Erste Beigeordnete des Verbandes, Rouven Kötter (SPD). „Die Streuobstwiesen als identitätsstiftendes Element unserer Kulturlandschaft sollen stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden, um ihren Erhalt und ihre Pflege zu fördern.“ Weiteres Ziel sei, die regionale Wertschöpfung durch Hofläden und gastronomische Angebote intensiver zu bewerben.

Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute hat fünf Regionalschleifen: Gießen, Main-Kinzig, Main und Taunus, Stadt und Kreis Offenbach sowie Wetterau. Entlang dieser Schleifen können Besucher in Keltereien, Museen, gastronomischen Betrieben oder bei regionalen Sehenswürdigkeiten alles über Streuobstwiesen, Äpfel und Apfelwein erfahren.

Die ursprünglichen Ziele der Route sind der Schutz und die Förderung der hessischen Streuobstwiesen, die Vernetzung der regionalen Initiativen sowie Aktionen rund um die Kultur des Obstanbaus. „Diese Ziele finden sich auch in der Lohrberger Erklärung wieder, die dem Regionalverband die zentrale Rolle beim Schutz unserer Streuobstwiesen zuschreibt“, erklärt Kötter. Die Erklärung wurde auf dem ersten Streuobsttreffen des Verbandes im vergangenen Jahr verabschiedet.

Julia Kraushaar, Geschäftsführerin der MGH Gutes aus Hessen, ist froh, mit dem Regionalverband einen starken Akteur gefunden zu haben, der sich im Bereich Streuobst engagieren und die bisherige Arbeit der MGH fortführen möchte: „Die Marke Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute ist etabliert und überregional bekannt. Es gibt viele sehr engagierte Menschen, die daran mitgewirkt haben und noch immer intensiv daran arbeiten. Es war uns sehr wichtig, dass wir dieses Engagement nicht im Regen stehen lassen. Das ist uns mit der Übergabe dieses Projekts an den Regionalverband FrankfurtRheinMain gelungen.“

In den letzten Jahren haben sich die Angebote in den einzelnen Regionalschleifen sehr unterschiedlich entwickelt. Teilweise ist der Zustand der Rad- oder Wanderrouten nicht mehr zeitgemäß und entspricht nicht den heutigen Anforderungen an Naherholungsziele. „Eine Neugestaltung der Routen steigert die Attraktivität der Region und wird wieder mehr Menschen für das Thema Streuobstwiesen in Hessen begeistern“, ist sich Kötter sicher.

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