Wiederaufbau erfreut viele

Zwei Tage feiern am Goetheturm

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Jan Schneider (links) und Markus Mannberger (Zweiter von links) beim Fassbieranstich.

Sachsenhausen (ms) – Rund um den ehemaligen Goetheturm feierten viele Besucher am Wochenende. Der Vereinsring Sachsenhausen hatte das bekannte Goetheturmfest organisiert.

Trotz des kühlen und regnerischen Wetters kamen an beiden Tagen nicht nur viele Sachsenhäuser, sondern auch Besucher aus anderen Stadtteilen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand der Wiederaufbau des abgebrannten Turms. Das Baudezernat hatte ein kleines Modell des neuen Turms zur Verfügung gestellt, das gut bewacht wurde. Die Besucher betrachteten es interessiert und machten Fotos. Eröffnet wurde das Fest am Samstagmittag vom Vereinsringvorsitzenden Markus Mannberger. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass bereits im nächsten Jahr das Fest wieder im Schatten des neuen Turms gefeiert werden kann, wenn nicht gar die Einweihung damit verbunden werden kann.

Baudezernent Jan Schneider bestätigte, dass der Turm im nächsten Jahr wieder stehen soll. Er stellte am Modell die Pläne vor. Der Wiederaufbau des Turms werde 2,5 Millionen Euro kosten, von denen zwei Millionen von der Brandversicherung kämen. Dazu kämen viele Spenden von Firmen und Bürgern, darunter auch der Erlös des Goetheturmfestes aus dem vergangenen Jahr.

43 Meter hoch soll der neue Turm aus Eichenholz werden. Er soll brandsicherer sein, aber auch gut bewacht werden. Die Treppe soll gleichmäßig hohe Stufen haben. Markus Mannberger stellte dann den neuen Festkrug, der die Binding-Brauerei um 1900 zeigt, und einen Senf der Frankfurter Manufaktur Kornmeyer vor.

Mit Brunnenkönigin Yvonne II. und einem Vertreter der Binding-Brauerei stach Mannberger mit einem Schlag das Fässchen Freibier an – ganz zur Freude der Gäste. Darunter waren auch die Grüne-Soße-Königin aus Oberrad, der Ortsvorsteher Christian Becker und Vertreter mehrerer Vereine, darunter auch der Brunnen- und Kerbegesellschaft. Umrahmt wurde die Eröffnung vom Bläsercorps des Jagdklubs Sachsenhausen, der ganz in der Nähe sein Clubhaus hat. Er spielte unter anderem die selbstkomponierte Goetheturm-Fanfare. Nach der Eröffnung sorgte das Herschenröder Quartett für die musikalische Unterhaltung.

An den Ständen der Sachsenhäuser Karnevalgesellschaft, der Schnaken, der Arbeiterwohlfahrt Sachsenhausen, der Freiwilligen Feuerwehr und der Immanuel-Gemeinde gab es einige Leckereien. Der Sonntag begann mit einem Familiengottesdienst der Immanuel Gemeinde. Danach sorgte die Blaskapelle des TV Stierstadt für gute Laune.

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