Ausstellung im Heimatmuseum zu 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Oberrad

Viele Fotos über die Geschichte

Peter Juracz (links) vom Vorstand des Heimat- und Geschichtsverein und Heinz Rauch vom Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr, der Besucher sachkundig durch die Ausstellung führt, vor einer der Vitrinen. Foto: Schieder

Oberrad (ms) – Bereits im Juni fand zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Oberrad eine Ausstellung in der Sparkasse am Buchrainplatz statt.

Jetzt gibt es aus gleichem Anlass eine Sonderausstellung im Heimatmuseum des Heimat- und Geschichtsvereins in der Wiener Straße. Sie wird sowohl vom Heimatmuseum wie auch von der FFW veranstaltet.

Während es bei der Ausstellung in der Sparkasse nur zwei Vitrinen mit Ausrüstungsstücken gab, werden jetzt deutlich mehr Exponate gezeigt, darunter viel Bildmaterial aus der Festschrift der Feuerwehr. Außerdem dabei sind auch Bilder vom Gründungslokal „Wilder Mann“. Hinzu kommen in der Ausstellung noch Fotos, über die das Heimatmuseum verfügt.

Unter dem üppigen Bildmaterial sind auch Bilder der Kapelle, über die die Wehr einmal verfügte und die ursprünglich aus einem Posaunenchor bestand.

An den Fotos auf den Stellwänden können Besucher die 150-jährige Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr verfolgen – von den Anfängen bis heute. Erinnert wird auch an den Festzug zum 100-jährigen Bestehen 1969.

Gegründet wurde die Wehr von David Keefer, der nach dem verheerenden Dombrand 1867 damit beauftragt worden war, weil die Oberräder Ausrüstung kaum einsatzfähig war und geschulte Männer fehlten. Inzwischen hat die FFW Oberrad neben einer Einsatzabteilung auch eine Jugendfeuerwehr und einen Alters- und Ehrenrat.

Zuhause ist die Wehr seit gut 20 Jahren in der Offenbacher Landstraße, allerdings auf Sachsenhäuser Gebiet. Noch hat die Wehr die Hoffnung nicht aufgegeben, eines Tages wieder in Oberrad ein passendes Haus zu finden.

Die Ausstellung hat noch bis Sonntag, 17. November, geöffnet und ist sonntags von 14 bis 17 Uhr in der Wiener Straße 120 zu besichtigen. Gruppen können auch Termine an anderen Tagen vereinbaren.

Außer der informativen und rund 100 Seiten umfassenden Festschrift gibt es dort den neuen Kalender „Oberrad gestern“ für zwölf Euro zu erwerben.

Das Jubiläum findet seinen Abschluss am Sonntag, 24. November, mit einer Totenehrung auf dem Waldfriedhof Oberrad, die um 11.30 Uhr beginnt und mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal endet.

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