Eine lustige Jagdgeschichte

Neujahrs-Turmblasen des Jagdklubs am ehemaligen Goetheturm

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Das Bläsercorps unter David Haensel spielt vor dem ehemaligen Goetheturm.

Sachsenhausen (ms) – Zum 29. Turmblasen des Bläsercorps hatte der Sachsenhäuser Jagdklub (SJK) am 1. Januar um elf Uhr an den ehemaligen Goetheturm eingeladen. Eine Jagdgeschichte, die der Vorsitzende Simon Böll vortrug, stand auf dem Programm.

Unterbrochen wurde sie von Jagdsignalen und Märschen des Bläsercorps unter David Haensel und Einlagen von den Alphornbläsern mit Helmut Otto. Die Geschichte „Auf auf zum fröhlichen Jagen – eine lustige Jagdgeschichte“ bekam von den Zuschauern viel Beifall. Denn zum Turmblasen, diesmal vor den Ruinen des abgebrannten Turmes, dessen schnellen Wiederaufbau auch der Jagdklub unterstützt, kommen nicht nur Mitglieder des Klubs und Bürger aus Sachsenhausen, sondern auch aus anderen Stadtteilen. Böll entführte seine Zuhörer auf eine große Gesellschaftsjagd mit Hunden, Treibern und vielen Schützen. Zur Jagdgesellschaft gehört auch Hubert Erfolglos, ein miserabler Schütze, der sich von seiner neuerworbenen Waffe „Vollernter“ Wunder verspricht. Ebenfalls dabei der Jungtreiber Klaus Waldschrat, der als IT-Ingenieur eine entsprechende Ausrüstung mit sich führt.

Im Wald sind die Tiere noch ruhig. Nur die alte Bache Diana bringt ihre Frischlinge in Sicherheit. Auch Rudi Sorglos geht auf die Suche nach einer Maus und das Reh bleibt ebenfalls da. Auf diesem Teil folgten die Signale „Sau tot“, „Reh tot“ und „Fuchs tot“. Hubert Erfolglos hat sich inzwischen einen Platz auf der Schlafkanzel gesichert und lädt seine Büchse. Die Treiber haben ich aufgestellt und der Jungtreiber programmiert die geplante Strecke auf seinem Navigationsgerät.

Unterdes hat Hubertus seine Büchse entsichert und versucht den Fuchs zu erlegen, trifft aber nur Bäume. Zum Abschluss der Jagd hat der Jagdherr viele warme Worte für die beiden übrig. Dann folgt das nächste Signal „Zum Essen“. Simon Böll lud ein, mit dem SJK das neue Jahr im Klubhaus zu feiern. Es folgte das Signal „Auf Wiedersehen“ und eine Zugabe der Alphornbläser.

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