„Tildchen“ im Mittelpunkt

Lesung beim Kaffeenachmittag der Arbeiterwohlfahrt

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Sylvia Gerlich-Raabe verkörperte die Figur des „Tildchen“, deren Schicksal sie besonderes berührt hat.

Sachsenhausen (ms) – Seit vielen Jahren ist der Kaffeenachmittag der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Sachsenhausen im Mai stets der Aktion „Frankfurt liest ein Buch“ gewidmet.

Am Samstag kam die Schauspielerin Sylvia Gerlich-Raabe in die Begegnungsstätte Riedhof, um aus dem Roman „Westend“ von Martin Mosebach zu lesen und dabei eine szenische Darstellung zu bieten. „Mich hat auf Anhieb die Figur ‚Tildchen‘ fasziniert“, sagte Sylvia Gerlich-Raabe, die deshalb deren Schicksal für ihren Auftritt ausgesucht hatte. Der Roman „Westend“ ist bereits vor 30 Jahren erschienen und wurde jetzt neu aufgelegt. Er erzählt unter anderem die Geschichte der Familie Labonte. Mathilde ist eine der beiden Töchter der Familie.

„Frankfurt liest ein Buch“ entstand im Jahr 2009. Zehn Jahre später, im Jahr 2019, gibt es dazu 85 Veranstaltungen in Frankfurt und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. 2009 begann das mit dem Roman „Kaiserhofstraße“ von Valentin Senger. Nachdem die Vorsitzende der Awo Sachsenhausen, Otti Altmann, die zahlreich erschienenen Gäste begrüßt hatte, sprach Henning Hoffmann zum Thema „100 Jahre Awo Frankfurt“ und wies dabei auf das Liebfrauenbergfest am 18. Mai und das „Rote Sofa“, eine Gemeinschaftsveranstaltung der Awo Frankfurt und des Bundes für Volksbildung, mit dem Zoodirektor Miguel Casares am 25. Mai hin.

Auch Thomas Murawski, Awo-Pressesprecher und Mitglied im Ortsbeirat 5, ging auf aktuelle Themen ein. Darunter die Frage, ob ein Schutzzaun um den Goetheturm nach seinem Wiederaufbau gebaut werden soll und die Frage, ob der Sportplatz nahe dem Goetheturm dem Bau einer Schule für die Kinder der EZB-Angestellten weichen muss.

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