Kinderschutzambulanz wird mit Theodor-Stern-Stiftungspreis ausgezeichnet

Seit Jahren für die Jüngsten engagiert

Die Kinderschutzambulanz erhält den Stiftungspreis´. Foto: Uniklinik/p

Sachsenhausen (red) – Beim Neujahrsempfangs von Universitätsklinikum Frankfurt und Fachbereich Medizin der Goethe-Uni hat die Medizinische Kinderschutzambulanz unter Leitung von Professor Matthias Kieslich und Oberarzt Dr.

Marco Baz Bartels den Theodor-Stern-Stiftungspreis erhalten. Die Auszeichnung würdigt das herausragende Engagement, das die Einrichtung seit Jahren leistet.

Die Verleihung des Theodor-Stern-Stiftungspreises richtete die nötige Aufmerksamkeit auf das Kindeswohl, das zentrale Anliegen der Kinderschutzambulanz. In seiner Laudatio lobte Professor Thomas Klingebiel, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uniklinik, die Leistungen der Kinderschutzambulanz: „Die Weiterentwicklung dieser Einrichtung ist beachtlich und ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft.“

„Der Aufbau der Kinderschutzambulanz am Universitätsklinikum Frankfurt war und ist für die Beteiligten mit großen Anstrengungen verbunden. Wir tun das, weil eine solche Anlaufstelle für die betroffenen Kinder und Jugendlichen von größter Bedeutung ist. Wir erkennen und dokumentieren Missbrauch oder Misshandlungen. Wir setzen uns für die gezielte Aufklärung jedes Falls und die nachhaltige Hilfe für jedes betroffene Kind ein. Unser speziell geschultes Team ist rund um die Uhr erreichbar und hat unmittelbaren Zugang zu allen wichtigen medizinischen Fachabteilungen des Universitätsklinikums“, berichtet Professor Matthias Kieslich. „Wir möchten jedoch nicht nur Kindesmisshandlung und deren Folgen diagnostizieren und behandeln, sondern auch das bestehende Kinderschutznetzwerk verstärken“, betont er. „Unsere Ambulanz ist Anlaufstelle und Ansprechpartner für die im Rhein-Main-Gebiet zahlreichen und aktiven Institutionen im Kinderschutz. Seit einigen Jahren bieten wir außerdem eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe an, bei der Studenten der Medizin, der Rechtswissenschaften, der Erziehungswissenschaften und der Sozialpädagogik zusammen von den Dozenten der einzelnen Fachbereiche unterrichtet werden“, fährt Professor Kieslich fort.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare