750 Schüler ziehen ihre Bahnen

Schul-Swim&Run zum zehnten Mal im Stadionbad

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Bei hohen Temperaturen ziehen die Kinder ihre Bahnen.

Sachsenhausen (zmo) – Kein Unterricht, aber dafür ein beherzter Sprung ins kalte Nass stand für rund 750 Frankfurter Schüler knapp eine Woche vor den Sommerferien auf dem Stundenplan.

In Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt, dem Sportamt Frankfurt und der „Deutschen Triathlon Union“ (DTU) wurde nun schon zum 10. Mal das Frankfurter Schul-Swim&Run durchgeführt. Und das mit immer größerem Erfolg. „Waren es im vergangenen Jahr rund 600 Schüler die sich für diese sportliche Veranstaltung angemeldet haben, so sind es heute schon 750“, sagte Mirco Beyer, Jugendsekretär der DTU. „Für die Kinder von der 4. bis 8. Klasse bedeutet dieses Turnier nicht einen freien Tag im Schwimmbad, sondern, wir wollen die Kinder an Sportarten heranführen die sie noch nicht so gut kennen, die vielfältiger sind, die ihnen Freude und Spaß machen und ihnen auch mehr Abwechslung beim Schulsport bringen“, sagte Beyer. Er sehe viele Vorteile in diesen Veranstaltungen, die mittlerweile in mehreren Städten von den Schulen mit großem Interesse angenommen werden.

Schüler der 4. Klasse müssen dabei 50 Meter schwimmen und anschließend 500 Meter laufen. Die 5. bis 6. Klasse schwimmt ebenfalls 50 Meter, läuft aber 1000 Meter und die 7. bis 8. Klasse schwimmt 100 Meter und muss 1500 Meter hinter sich bringen.

Die meisten Teilnehmer schaffen es recht locker, einige wenige müssen sich jedoch auch anstrengen. Schließlich wird das anschließende Laufen in nasser Badebekleidung durchgeführt. Der Wettbewerb macht aber auch deutlich, dass regelmäßiger Sport ein wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung gerade von Jugendlichen ist.

Jungen und Mädchen starten gemeinsam, womit auch eine Stärkung im Klassenverband erreicht werden soll. Im Vordergrund steht dabei nicht die Leistung Einzelner, sondern der Erfolg des gesamten Schulteams. Die DTU legt bei dieser Veranstaltung großen Wert auf eine gesunde Ernährung, die den Schülern nach den Schwimm- und Laufstrecken dann auch zur Verfügung stand. Sogenannte Scouts standen als Hilfskräfte bereit, gaben Ratschläge, motivierten und dienten dabei auch als Vorbilder.

Sportdezernent Markus Franz sieht in dem alljährlichen Wettbewerb „eine große Chance, dass Kinder leichter Schwimmen lernen können und ihnen damit auch eine deutlich bessere sportliche Entwicklung ermöglicht wird.“

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