Regionales Obst und Gemüse

SPD besucht Genossenschaft „Die Kooperative“

+
Die Mitglieder der SPD werfen einen Blick ins Gewächshaus.

Sachsenhausen/Oberrad (red) – Der Vorstand der SPD-Sachsenhausen hat die Genossenschaft „Die Kooperative“ in Oberrad besucht. Die Mitglieder wurden von Silas Müller, einem Mitbegründer der Kooperative, durch den Betrieb geführt.

Das Projekt der solidarischen Landwirtschaft, das vergangenes Jahr auf Oberräder Feldern startete, basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Bio-Gärtnern und Bio-Landwirten sowie Verbrauchern. Silas Müller erklärte: „Die Mitglieder der Genossenschaft finanzieren den Anbau durch den Ankauf von Anteilen, können aber auch beim Ernten helfen und an unseren Workshops und Veranstaltungen zu Wissen und Fertigkeiten rund um Lebensmittel, Lagerung und Zubereitung teilnehmen. Die Genossenschaftsmitglieder haben zudem die Möglichkeit wöchentlich Ernteanteile (derzeit möglich: Gemüse, Obst, Honig, Brot und Saft) zu beziehen.“

Daniela Winter, Schriftführerin der SPD-Sachsenhausen, merkte an: „Wir möchten, dass Bio und regionale Produkte für die Allgemeinheit bezahlbar und zugänglich werden. Dazu leistet die Kooperative einen wichtigen Beitrag. Ganz besonders freuen wir uns, dass sie die Gärtnerei Bärengarten übernehmen konnte und somit die ehemalige Biolandgärtnerei weiterhin als umweltschonender Biobetrieb bewirtschaftet wird.“ Andrea Müller-Wüst, Mitglied der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 5 und Beisitzerin im Vorstand der SPD-Sachsenhausen, erklärt: „Durch den Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger, sowie die Ansiedlung von zwei Bienenvölkern auf dem Gelände, leistet „Die Kooperative“ einen wichtigen Beitrag zum Insektenschutz.

Durch Spenden konnte ein Hühnermobil zur artgerechten Haltung erworben werden. Dadurch wurde die Produktion von Bio-Eiern ermöglicht.“ Zu Hundehäufchen und gestohlenem Gemüse auf den Oberräder Feldern meint Silas Müller: „Diese Probleme können nur bewältigt werden, wenn der Raum in Oberrad neu gedacht wird. Wir denken da an Wiesen und Streuobst als natürliche Barriere zu den professionellen Produktionsräumen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare