Von Erdbeeren bis Ehekrach

Kreppelnachmittag der Evangelischen Gemeinden

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Die Büttenreden sorgten für viel Gelächter.

Oberrad (ms) - Der Kreppelkaffee im Gemeindesaal der Erlösergemeinde hat inzwischen schon Tradition. Was anfangs eine Veranstaltung der Erlösergemeinde und der KG Wespen war, bezieht nun die evangelischen Gemeinden in Sachsenhausen und Oberrad mit ein.

Auch am vergangenen Samstag waren wieder viele Gäste gekommen, um das nachmittägliche Programm zu verfolgen. Marion Kehr, die Seniorenbeauftragte des Gemeindeverbundes, begrüßte die Gäste und stellte als ersten Programmpunkt den neuen Pfarrer Ingmar Maybach aus der Maria-Magdalena-Gemeinde vor. Der bot eine Gesangsnummer, bei der er sich mit der Gitarre begleitete. Er hatte den Song von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ umgetextet und mit dem Refrain „Aber bitte mit Pastor“ versehen. In seiner Interpretation des Liedes ging er auf das Berufsleben und die Aufgaben als Pfarrer ein.

Bei Stimmungsmusik ging es dann an das Kaffeetrinken und Kreppel essen. Daraus ergab sich eine gute Gelegenheit zum ausgiebigen Plaudern. Nach fast einer Stunde wurde das Programm dann fortgesetzt. Simone Bartlog stieg als „Erdbeere“ in die Bütt und amüsierte mit ihrem Vortrag über das Sammeln von Erdbeeren das Publikum. Peter Keller konnte danach die Kinderprinzenpaar Yannis I. und Finja I. vorstellen, das in Begleitung seiner Betreuer vom Großen Rat der Karnevalvereine eine Stippvisite machte.

Dann kamen die „Tanzmäuse“ der Wespen zum Zug und begeisterten die Zuschauer mit ihrem Schautanz „Süßigkeiten“. Nach 19 Jahren Verlobungszeit geheiratet hatte „Das perfekte Ehepaar“ Karin Knechtel und Peter Keller. Und gleich gab es den ersten heftigen Ehekrach, bei dem sich die beiden mit Vorwürfen nur so bepfefferten. Nicht weniger entzückt zeigten sich die Gäste dann über die Darbietung der beiden Tanzmariechen Milla Feldhammer und Emelie Margraf. Nach einer Runde Schunkelmusik stieg zum Abschluss des Nachmittags Marion Kehr in die Bütt als „zerstreuter Professor“. Viel Gelächter und Beifall waren ihr sicher. Somit klang die rundum gelungene närrische Veranstaltung in der Erlösergemeinde aus.

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