„Mtoto Boga“: Das „Kürbiskind“ begeistert die Zuschauer

Kindermusical in der Osterkirche

„Mtoto Boga, das Kürbiskind“ ist ein afrikanisches Märchen aus Tansania, aus dem ein Kindermusical entstanden ist- Die Kinderchöre der MariaMagdalena-Gemeinde und der Evangelischen Gemeinde Hausen führten es in der Osterkirche auf und bekamen dafür viel Beifall. Unser Bild: …. Foto: Schieder „Mtoto Boga, das Kürbiskind“, ein afrikanisches Märchen aus Tansania, wurde als Kindermusical in Sachsenhausen aufgeführt. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) – Schon seit vielen Jahren wird alljährlich von den Kinderchören der Maria-Magdalena-Gemeinde ein Kindermusical einstudiert.

Unter der Leitung von Kirchenmusikerin Michaela Kögel sind daran auch die Kinderchöre der evangelischen Kirchengemeinde Hausen beteiligt. Die Aufführungen finden dann im Friedrich-Dessauer-Haus und in der Osterkirche statt.

Ungewöhnlich war das Thema des Musicals in diesem Jahr. „Mtoto Boga, das Kürbiskind“ ist ein afrikanisches Märchen. Der Text des Musicals stammt von Veronika te Reh, die Musik von Wolfgang König.

Die Aufführung in der Osterkirche fand am Sonntagnachmittag statt. Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, aber auch ältere Gemeindemitglieder waren dabei. Der Eintritt war frei, am Ausgang wurden dann Spenden erbeten. Michaela Kögel begrüßte die Zuschauer und wies darauf hin, dass es sich bei dem Musical um ein Märchen aus Tansania handelt. Und darum ging es: Zu Beginn bittet eine Kindergruppe, der Großvater solle ein Märchen erzählen. Dann begann vor einer schönen Kulisse und in fantasievollen, selbst gemachten Kostümen die Handlung.

Im Mittelpunkt steht die dritte Frau eines Häuptlings, die bis dahin kinderlos blieb und sich sehnsüchtig ein Kind wünscht. Sie wird schwanger und gebiert einen Kürbis, den sie liebevoll in die Arme nimmt. Und der Kürbis wächst und wächst. Eines Tages entsteigt dem Kürbis ein wunderschönes Mädchen, das allerdings erst einmal immer wieder Schutz in dem Kürbis sucht. Eines Tages wird sie dem König vorgestellt, der sie dann unbedingt zur Frau haben möchte.

Die Musik ist eine gelungene Kombination traditioneller afrikanischer Rufe. Die Lieder und Tänze fügen sich stilistisch ein. Die Musiker, Miriam Clinch (Querflöte), Dennis Lapp (Gitarre), Stefan Freund (Klavier), Thomas Frömming (Cajon) und Justin Yao (afrikanische Trommeln), überzeugten durch professionelles Niveau und viel Lebensfreude.

Viel Beifall bekamen die jungen Sänger und die Musiker am Ende der Vorstellung, sodass sie ein Lied als Zugabe wiederholten.

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