Zweites Main Matsuri Festival auf dem Walther-von-Cronberg-Platz

Japan ist drei Tage lang zu  Gast in Sachsenhausen

Viele Verkleidete messen sich beim großen Cosplay-Wettbewerb. Fotos: Hagemann

Sachsenhausen (gre) – Ein kräftiger Wind weht über den Walther-von-Cronberg-Platz. Trommelklänge sind zu hören und es riecht nach würzig gebratenem Fleisch.

Beim zweiten Main Matsuri, dem dreitägigen Japan-Fest in Sachsenhausen, stand der Platz ganz im Zeichen der aufgehenden Sonne. Und das im wahrsten Sinne: Wurde das Fest zu Beginn am Freitag immer wieder durch Regenschauer und sogar Gewitter unterbrochen, war der Himmel über Sachsenhausen am Samstag blau. Rund 40.000 Besucher waren insgesamt zu Gast, ließen sich die leckeren japanischen Köstlichkeiten wie Sushi, Grüner-Tee-Eis oder Gyoza schmecken, die auch ihren Preis hatten.

Ein Blickfang: Viele Besucher sind als Figuren aus ihren Lieblings-Animes wie „Tokyo Ghoul“ verkleidet.

Einige wunderten sich vielleicht über die vielen Verkleideten, die sogenannten „Cosplayer“. Diese eifern ihren Idolen aus Manga und Anime nach und traten am Samstagnachmittag beim großen Cosplay-Wettbewerb gegeneinander an. Dann musste alles sitzen: Perücke, Kostüm und Schminke! Doch das Aussehen reichte nicht: Die Teilnehmer trugen auf der Bühne außerdem die Titelmelodien ihrer Serienlieblinge vor, spielten Szenen nach und tanzten unter großem Beifall.

Andere Festgäste deckten sich an den Ständen mit vielen Artikeln der japanischen Handwerkskunst ein, darunter Stoff-Kois, die in der Brise flattern, handbemalte T-Shirts und winkende Glückskatzen.

Zwischendurch gab es auf den beiden Bühnen immer wieder Auftritte von Künstlern, die zuvor extra aus Japan eingeflogen wurden; darunter Sänger, Trommler und Tänzer.

Einige Besucher lassen sich erklären, worauf es beim „Kyudo“, dem japanischen Bogenschießen, ankommt.

Sportlich wurde es am Stand mit der Nummer 47. Dort probierten sich viele in der Kunst des „Kyudo“, dem japanischen Bogenschießen, aus. Worauf es dabei ankam, zeigten ihnen die Profis.

Neben viel japanische m Streetfood, gibt es auch japanisches Kunsthandwerk zu erw erben.

Was lernen konnten auch die Teilnehmer der vielen Workshops, die an den drei Tagen angeboten wurden. Sie malten japanische Schriftzeichen, tanzten Hip-Hop-Choreografien, bereiteten Sushi zu und waren bei einer japanischen Teezeremonie hautnah dabei. Manche der Workshops wurden in benachbarten Hotels abgehalten.

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