Junge Muslime beginnen 2020 mit viel Engagement

Mit guter Tat ins neue Jahr gestartet

Rund 40 Mitglieder der Sachsenhäuser Ahmadiyya-Gemeinde griffen zu Besen und füllten viele Mülltüten. F: p

Sachsenhausen (red) – Die Ahmadiyya-Muslim-Jugendorganisation hat am 1. Januar erneut eine bundesweite Neujahrsputz-Aktion veranstaltet – auch rund 40 Mitglieder der Sachsenhäuser Gemeinde waren mit dabei.

Sie griffen am Neujahrsmorgen zu Besen und Schaufel und befreien die Straßen und Plätze rund um die Nuur Moschee in der Babenhäuser Landstraße 25 von den Resten des Silvesterfestes. Sie reinigten die Babenhäuser Landstraße, den Eingangsbereich des Süd-Friedhofs an der Darmstädter Landstraße, das Alte Schützenhüttengäßchen, die Miltenberger Straße, die Gemündener Straße, die Straße Am Sandberg und den Hainer Weg zwischen Café Dionysos und nördlicher Friedhofsgrenze sowie den Anton-Burger-Weg.

Bundesweit findet die Neujahrs-Aktion in 240 Gemeinden mit knapp 6500 ehrenamtlichen Helfern der Jugendorganisation statt. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, an den Aktionen teilzunehmen und bei einem gemeinsamen Neujahrsfrühstück mit jungen Muslimen ins Gespräch zu kommen.

Die Aktion hat eine lange Tradition: Seit über 20 Jahren leisten die Jugendlichen ihren persönlichen Beitrag für die Gesellschaft. Mit der Aktion möchten die Jugendlichen ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement setzen und ihre Verbundenheit zum Heimatort ausdrücken.

„Der Islam gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun (Der Heilige Quran 16:91) ist der Leitsatz der Aktion. Unsere Mitglieder möchten Verantwortung übernehmen, so wie sie auch als junge Muslime in Deutschland die gesellschaftlichen Entwicklungen konstruktiv mitgestalten möchten. Als Jugendverband ist es unser Anliegen, unsere Mitglieder dabei zu unterstützen“, sagt Ahmad Kamal, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya-Muslim-Jugendorganisation. Dafür setze man auf Sichtbarkeit, Dialog und stärkere Vernetzung in der Gesellschaft.

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