Tag der offenen Tür lockt mit freiem Eintritt

Große Feier: Zehn Jahre Textorbad

Sein zehnjähriges Bestehen feierte das Textorbad am Adlhochplatz mit einem „Tag der offenen Tür“ bei freiem Eintritt und großem Programm. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) – Kürzlich feierte das Textorbad am Adlhochplatz mit einem „Tag der offenen Tür“ bei freiem Eintritt seinen zehnten Geburtstag.

Eigentlich gab es an diesem Platz das Bezirksbad Sachsenhausen, im Volksmund auch Textorbad genannt, seit 1964. Kurz nach dem 50-jährigen Bestehen im Jahre 2004 wurde es wegen technischer Mängel jedoch geschlossen. Eine Renovierung und Sanierung stellte sich als so kostspielig heraus, dass es abgerissen wurde. Ein Neubau wurde beschlossen.

Dann gab es Verzögerungen in der Planung. So entstanden auf dem Grundstück ein Alten- und Pflegeheim und im Erdgeschoss ein kleineres Bad mit einem modernen Edelstahlbecken, fünf Bahnen und einem Gymnastiksaal. Um für andere Wassersportaktivitäten nutzbar zu sein, hat es jedoch nur eine Wassertiefe von 1,35 Meter.

Der „Tag der offenen Tür“ startete mit einem Grußwort von Stadtrat Markus Frank bei einem offiziellen Empfang. Dann startete ein buntes, sportliches Programm mit der Möglichkeit, verschiedene Aktivitäten zu testen. Angeboten wurde Aqua Cycling, Jumping, Fitness ein Spielnachmittag für Kinder. Zum Abschluss konnten die Besucher bei Kerzenschein schwimmen.

Außerdem wartete ein Musik- und Unterhaltungsprogramm sowie ein Buffet auf die Gäste. Die Technik konnte ebenfalls besichtigt werden.

Über den regen Besuch an diesem Tag freute sich auch Michael Müller von den Bäderbetrieben. Überhaupt sei der Publikumszuspruch hoch. Mehr als eine Million Badegäste konnten in den zehn Jahren gezählt werden. 103.000 waren es allein 2019 bis Ende November – eine Steigerung von 10,8 Prozent. „Das Textorbad lebt von Stammgästen, Schulen und Vereinen“, sagt er.

Viele der Besucher schätzten es wegen der Übersichtlichkeit. Für Kinder zum Schwimmenlernen eigne es sich wegen seiner geringen Wassertiefe besonders. Schließlich gäbe es auch in Frankfurt immer noch zu viele Kinder, die nicht schwimmen können.

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