Eva Klesse Quartett spielt in der Fabrik

Geschichten ohne Worte erzählen

Evgeny Ring (von links), Eva Klesse, Stefan Schönegg und Philip Frischkorn freuen sich auf ihren Auftritt in der Fabrik. Foto: Sally Lazic/p

Sachsenhausen (red) – Vor zwei Jahren hat das Eva Klesse-Quartett sein zweites Album „Obenland“ veröffentlicht und damit seinen Status in der europäischen Jazzszene manifestiert.

Es folgten gute Rezensionen, Einladungen zu Festivals und internationale Konzertreisen, die die Band bis nach Asien, Mittel- und Südamerika führten.

Nun kommt das Quartett mit seinem dritten Album unter dem Titel „Miniatures – ten Songs for chamber jazz Quartett“ am morgigen Donnerstag, 19. September, ab 20 Uhr in die Sachsenhäuser Fabrik, Mittlerer Hasenpfad 5.

Der Albumtitel weist die Richtung, in die das ästhetische Pendel diesmal tendiert: Während auf „Obenland“ viele recht lange Stücke mit großer Dynamik und weiten Bögen fesselten, klingt das neue Album insgesamt inniger und klarer. Geblieben ist die spannende Interaktion unterschiedlicher Spielhaltungen und Charaktere, die viel zur besonderen Ausstrahlung des Quartetts beiträgt. Ebenso das aufmerksame gegenseitige Zuhören und sich gegenseitig Platz einräumen. Und das feine Gespür dafür, intensive Geschichten ohne Worte zu erzählen.

Jazzmusik mit Kontrabass und Drums

Es spielen Evgeny Ring am Altsaxofon, Philip Frischkorn am Klavier, Stefan Schönegg am Kontrabass und Eva Klesse an den Drums.

Die Eintrittskarten für das Konzert in der Romanfabrik kosten 15 Euro, ermäßigt zwölf Euro und können im Internet auf www.die-fabrik-frankfurt.de reserviert werden.

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