Sachsenhausen

Neujahrsempfang der Freiwilligen Feuerwehr

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Der Vereinsvorsitzende der FF Sachsenhausen Karl Brendel (Dritter von links) und Manfred Walter von der Firma Communitas (rechts) freuen sich mit den Sponsoren über den neuen Brandschutzanhänger.

Sachsenhausen (red) – Dass die Sachsenhäuser eine Freiwillige Feuerwehr (FF) bekommen haben, dafür sorgte der damalige Frankfurter Branddirektor Ernst Achilles, der in den 70er und 80er Jahren nicht nur in Deutschland zu einer Legende der Brandbekämpfung wurde.

Auf seine Anregung hin gründete sich 1984 der Verein mit gerade einmal acht bereitwilligen Feuerwehrleuten. Das änderte sich rasch. Heute verfügt die Feuerwehr über zwei Löschgruppenfahrzeuge, ein Mannschaftstransportfahrzeug und fast 50 engagierte Feuerwehrleute. Sie gehören damit zu den jüngsten aller 28 Stadtteilwehren der Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt. Eine tolle Entwicklung über die auch Karl Brendel, Vereinsvorsitzender der FF Sachsenhausen, stolz ist. Er hat von der Kinder- und Jugendfeuerwehr an alle Stationen miterlebt. „Der Gesamtverein der FF Sachsenhausen besteht mittlerweile aus 134 Mitgliedern. Davon stehen 34 Männer und vier Frauen für aktive Einsätze zur Verfügung. Auch hier führte der Weg bei den meisten über die Jugendfeuerwehr. Im Einsatzfall unterstützen wir die uns zugeordnete Bereichsleitungswache vier bei der Brandbekämpfung, bei Unwetter oder Überschwemmungen und leisten dabei technische Hilfe“, sagte Brendel, der hauptberuflich Polizist ist.

„Unsere Kameraden kommen aus den unterschiedlichsten Berufen. Vom Koch, über Ingenieure und Handwerker bis zum Webdesigner sind alle mit großem Engagement dabei“, erklärt Brendel. Auf die Frage, warum es immer wieder junge Menschen gibt, die sich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren wollen, sind die Antworten bei den Mitgliedern ähnlich: „Als Feuerwehrmitglied geht es darum, anderen zu helfen und sich damit auch gesellschaftlich zu engagieren. Gutes zu tun, verschafft uns auch selbst ein positives Gefühl“, sagen die einen; „Die Kameradschaft, der Zusammenhalt, sich auf den anderen verlassen zu können, die Freundschaften auch unter den Kollegen anderer Feuerwehren“, sind für die anderen wichtig.

Zum Neujahrsempfang der FF in der vergangenen Woche hatten die Mitglieder einen ganz besonderen Grund sich auch außerhalb der wöchentlichen Zusammenkünfte treffen zu können. Nicht nur weil es „Frankfurter Kaffee“, reichlich selbst gemachte Salate und leckere Bratwürste gab, auch ein großes Geschenk wartete darauf, entgegengenommen zu werden. Das Frankfurter Sozialmarketingunternehmen Communitas sorgte dafür, dass die Feuerwehr einen Brandschutzanhänger sowie Ausbildungsmaterialien zur Verfügung gestellt bekommt. Unter den Geschenken war auch eine Hüpfburg in Form eines Feuerwehrfahrzeugs. Es soll zukünftig bei Stadtteilfesten, Kinderbetreuungen, Schulunterricht und Ausbildungen auch außerhalb des Stadtteils eingesetzt werden. Zahlreiche Frankfurter Firmen, die am Sponsoring beteiligt waren, dürfen nun mit ihrem Firmen-Logo auf dem Anhänger auf ihr Unternehmen hinweisen. Eine Win-win-Situation für Feuerwehr und die Unternehmen.

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