„cup2gether“

Initiative im Kampf gegen die Wegwerfbecher

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Marlene Haas stellt in der Ortsbeiratssitzung die „cup2gether“-Initiative vor und wirbt für eine Teilnahme von Sachsenhäuser Cafés an dem Pfandsystem für „Coffee to go“-Becher.

Sachsenhausen (ms) – Die „cup2gether“-Initiative ist 2018 in Bornheim und im Nordend gestartet. Auch in Bockenheim und im Westend hat sie bereits Fuß gefasst. Am Freitag stellte Marlene Haas das System im Ortsbeirat 5 (Sachsenhausen, Oberrad, Niederrad) in der Lukaskirche vor.

Im Mittelpunkt stehen biologisch abbaubare Mehrwegbecher für den beliebten Coffee to go. Die Initiative will einen umweltverträglichen Umgang mit Wegwerfbechern erreichen, von denen es 25 Millionen pro Jahr in Frankfurt gibt. Jeder Teilnehmer muss sich per SMS im Pfandsystem anmelden und ein Formular ausfüllen. Dann kann sich der Teilnehmer sein erstes To-Go-Getränk bei einem teilnehmenden Café holen und erhält den Bio-Pfandbecher. Sobald der Becher leer ist, kann man ihn im nächsten Mitmach-Café abgeben und erhält dafür einen Pfandtaler. Der Deckel und die Hitze-Manschetten bleiben beim Teilnehmer. Beim nächsten Mal gibt es für den Taler wieder einen Pfandbecher. Die benutzten Becher werden in der Spülmaschine gereinigt und bleiben im Umlaufsystem.

Die teilnehmenden Cafés sind auf der Website www.cup2gether.de aufgelistet. Sie sind auch an einem Aufkleber oder Plakat im Schaufenster zu erkennen. Inzwischen hat die Initiative mehrere Unterstützer wie die FES und die Stadt, die an der Müllvermeidung interessiert sind, und die Frankfurter Sparkasse gewonnen. Nach der Vorstellung gab es aus dem Ortsbeirat und dem Publikum einige Fragen und Anregungen. So ging es um die Frage, wer die Becher bezahlt und den Vorschlag, dass die Nutzer ihn bezahlen sollte. Marlene Haas betonte abschließend, dass es zum Beispiel in Hannover nur noch 30 Prozent Einwegbecher gebe.

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