Eine Heimstatt für Kultur

Literatur und Musik in Frankfurts ältestem Fachwerkhaus

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Der Wiener Dominik A. Vockner und der Frankfurter Andreas Schnell lasen aus ihre Fantasy-Romanen, musikalisch umrahmt von Rami Hattab mit seiner Gitarre.

Sachsenhausen (ms) – Das älteste Fachwerkhaus Frankfurts in der Schellgasse 8 stand vier Jahre lang leer, nachdem die Freunde Frankfurts dort ausgezogen waren.

Nun soll das Haus „Kunst und Kultur am Main“ gewidmet werden, ganz im Sinne einer Idee von Michael Roth, Inhaber der Restaurants „Edelweiß“ und „Salzkammer“. Eingeweiht und eröffnet wird es im April. Doch eine erste Veranstaltung mit Literatur und Musik gab es bereits am Sonntag. Gestartet wurde sie vom Singer- und Songwriter Rami Hattab mit seiner Gitarre, der das ganze Programm mit seiner Musik untermalte. Zum Start las der Wiener Autor Dominik A. Vockner, 1984 in Bad Ischl geboren, aus seinem Erstlings-Fantasy-Roman „Von Stein zu Blut“. Eine Erschütterung unbekannter Herkunft lässt die Erde erbeben und Großkönigin Vael sendet einen ihrer Untertanen aus, um das Beben zu lokalisieren und seine Ursachen zu erforschen. So entsteht in diesem Roman eine fantastische Welt, wenn auch sehr düster und mit vielen Mysterien und Intrigen.

Nach einer musikalischen Unterbrechung kam dann der Frankfurter Autor Andreas Schnell zu Wort. Er las aus seinem Urban-Fantasy-Thriller „Von Leichen, Magie und Geistern der Vergangenheit“. Erschaffen wird hier eine düstere Melange über das urbane Leben in Frankfurt, vermischt mit Mord und einem ermittelnden Kommissar. Beide Bücher sind im A. Fritz-Verlag erschienen und wurden zum Schluss der Veranstaltung den interessierten Zuhörern zum Kauf angeboten. „Wir wollen hier in Zukunft Kunst und Kultur auf entspannter Basis anbieten und sind für alle offen, die hier ausstellen oder sich mit Musik und Literatur vorstellen wollen“, sagte Michael Roth, der sich auf die Eröffnung im April freut.

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