Viel Platz

Frankfurt in Zeiten des Coronavirus‘: Bilder einer leeren Stadt

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Eine leere Untermainbrücke in Richtung Stadtmitte und das am Samstagnachmittag zeigt den derzeitigen Zustand in Frankfurt

Das Coronavirus sorgt für viele Einschränkungen im Alltag der Menschen. Auch die Innenstadt von Frankfurt an einem Samstagnachmittag bietet den Wenigen ein ungewohntes Bild.

Sonst vielbefahrene Schweizerstraße, jetzt auch am Samstag leer. © zmo

  • Coronavirus sorgt für Einschränkungen im Alltag
  • Frankfurt sind am Samstagnachmittag die Straßen leer
  • Auch in der Altstadt in Frankfurt nur wenige Menschen

Sachsenhausen - Dass die Angst vor dem Coronavirus auch im Stadtteil Sachsenhausen in Frankfurt nicht Halt macht, wurde am letzten Samstag deutlich. Am frühen Nachmittag, zu einer Zeit an dem es vor dem Virus auf den Bürgersteigen der „Shoppingmeile Schweizerstraße“ links wie rechts kein Durchkommen gab, hatten Spaziergänger viel Platz. 

Eine leere Untermainbrücke in Richtung Stadtmitte und das am Samstagnachmittag zeigt den derzeitigen Zustand in Frankfurt

Frankfurt Sachsenhausen: Eine leere Stadt in Zeiten des Coronavirus‘

Selbst Autofahrer, die in der Regel dort parkten wo man es nicht durfte, konnten ausnahmsweise ordnungsgemäß ihre Fahrzeuge abstellen. Sogar der samstägliche Superstau von der Schweizerstraße über die Untermainbrücke in die Innenstadt blieb aus. Bilder die den Frankfurtern sonst fremd sind. Dass einige Läden schon vor Geschäftsschluss die Rollläden runterließen, war ein untrügliches Zeichen, dass die Kunden an diesem Samstag lieber zu Hause blieben.

Nur wenige Menschen besuchen Frankfurts historischen Platz vor dem Römer. Ansonsten ein Besuchermagnet. © zmo

Ähnlich sah es sowohl vor dem Römer als auch auf dem Paulsplatz aus. Sonst historische Orte über denen an Wochenenden Tausende fotografierende Besucher flanieren. Dass sich auch die Gastronomie über den schleppenden Umsatz beklagt hörte man immer wieder. Selbst die „neue“ Altstadt, durch die sich sonst Menschenmassen quälen, war fast leer.

Nur wenige Menschen besuchen Frankfurts historischen Platz vor dem Römer. Ansonsten ein Besuchermagnet. © zmo

Hier blieben gar die Straßenmusikanten mangels Umsatzes zu Hause. Auf dem Eisernen Steg hatten die wenigen Spaziergänger das Gefühl, als sei es gerade früher Morgen und nicht Nachmittag. Und am Mainufer, ansonsten an Wochenenden Spazier- und E-Scooter Meile vieler Frankfurter, mühten sich nur wenige Jogger ab. 

Sonst vielbefahrene Schweizerstraße, jetzt auch am Samstag leer. © zmo

Frankfurt Sachsenhausen: Menschleere Altstadt und ein leeres Mainufer

Es war „kein Tag wie jeder andere,“ es war ein eindeutiges Zeichen, dass auch die Frankfurter sich vor einer Ansteckung des Virus fürchten und zu Hause bleiben. Dennoch sollten gesunde Menschen - und das sind schließlich die meisten Frankfurter - dem Rat der Mediziner folgen, viel Spazierengehen, sich regelmäßig die Hände waschen, möglichst intime Begrüßungen vermeiden, gesund essen und sich eine positive Haltung aneignen und denken, dass auch der Corona Virus nicht ewig unter uns sein wird.

(zmo)

Samstagnachmittag am Mainufer. Nur wenige Menschen, wo sonst Massen sich aufhalten. © zmo

Im Moment müssen alle Museen in Frankfurt aufgrund des Virus‘ die Pforten dicht machen. Das Historische Museum bietet Besuchern jetzt virtuelle Rundgänge vom Sofa aus an.

Der Eiserne Steg, sonst Sehenswürdigkeit von Touristen aus aller Welt und Fußweg vieler Frankfurter in die Stadtmitte. © zmo

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