46. Ausstellung „Kunst im Martha-Haus“

Christiane Gehlhar zeigt ihre kreativen Werke

Einen eigenwilligen Blick auf die Welt bieten die Arbeiten von Christiane Gehlhar, die derzeit im Martha-Haus in der Schifferstraße gezeigt werden. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) – Zweimal im Jahr öffnet das Alten- und Pflegeheim Martha-Haus in der Schifferstraße mit einer Ausstellung seine Pforten für die Öffentlichkeit. Am Donnerstag wurde die 46. Ausstellung der Reihe „Kunst im Martha-Haus“ eröffnet.

Unter dem Motto „Gefunden“ sind Bilder und bemalte Kartons der Frankfurter Künstlerin Christiane Gehlhar zu sehen.

Die Heimleiterin Maria Beck begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Sie ehrte drei neue Pflegekräfte, die vor Kurzem ihre Ausbildung mit Bravour absolviert hatten. Sie dankte dem Team hinter den Kulissen, die außer der Ausstellung auch ein abendliches Buffet für die Gäste bereitgestellt hatten. Außerdem dankte sie dem Kuratorium Martha-Haus und dem Musiker Michael van den Valentyn, der mit flotten Rhythmen die Vernissage umrahmte.

„Ich verstehe nichts von Kunst, aber ich bin neugierig auf Menschen“, sagte Barbara Koch vom Kuratorium. Christiane Gehlhar habe schon mit vier Jahren gewusst, dass sie Lehrerin werden wollte. So studierte die 1954 in Goslar Geborene in Gießen Deutsch und Kunst auf Lehramt. Seit 1979 ist sie als Lehrerin in Frankfurt tätig.

Um auch die praktische Seite der Kunst kennenzulernen, nahm sie an Kursen des BDK in den Ferien teil. Sie bildete sich in den Techniken Zeichnen, Malen und plastischem Gestalten weiter. Dazu kamen Auslandsaufenthalte wie in der Toskana.

Später initiierte sie ein Schulprojekt, um den Jugendlichen die praktische Seite der Kunst näher zu bringen. Mit ihren Arbeiten ist sie inzwischen auf zahlreichen Ausstellungen in Frankfurt und der Wetterau präsent. Außerdem hatte sie bereits viele Einzelausstellungen.

„Sie sucht immer neue Herausforderungen. In ihren Arbeiten zeigt sie einen veränderten Blick auf die Welt,“ sagte Koch abschließend.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. November im Martha-Haus, Schifferstraße 65-67, täglich von zehn bis 27 Uhr zu sehen.

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